Gatronomie: Hoher Prozentsatz bleibt erlerntem Beruf treu

Hinterleitner: Stereotype Gewerkschaftsvorwürfe widerlegt

pwk - In der öffentlichen Diskussion wird häufig die Frage nach dem beruflichen Verbleib der ehemaligen Lehrlinge gestellt. Vor allem von Gewerkschaftsseite wird immer wieder behauptet, daß die Beschäftigten im Gastgewerbe mit den Arbeitsbedingungen wenig zufrieden seien und vielfach vom erlernten Beruf zu anderen Tätigkeiten abwanderten. ****

Genau das Gegenteil zu diesen Behauptungen geht jetzt aus einer Studie des Österreichischen Statistischen Zentralamts hervor. Demnach bleiben Gastgewerbe- bzw. Hotelführungskräfte (in der Altersstufe der 40 bis 49jährigen) bei Frauen zu 67,9 % und bei Männern 66,4 % in ihrem erlernten Beruf. Bei Kellnern bzw. Köchen ist der Prozentsatz ähnlich hoch. Bei Frauen bleiben in der Altersstufe der 40 bis 49jährigen 64,7 % und bei Männern 64,6 % dem erlernten Koch- und Kellner-Beruf treu.

An diese hohen Prozentsätze kommen annähernd männliche technische und naturwissenschaftliche Fachkräfte mit 65,8 % heran. Einen ähnlich hohen Wert bei Frauen erreichen Büroberufe mit 75,1 %.

Zur Verdeutlichung des hohen Prozentsatzes an Beschäftigten, die im Gastronomiebereich bleiben, können die Verhältnisse in anderen Branchen angeführt werden: Bei Friseuren, Kosmetikern bzw. Fußpflegern bleiben Frauen (40 bis 49 Jahre) zu 50,4 % und Männer zu 56,1 %. Noch deutlicher ist der Unterschied bei Händlern bzw. Verkäufern, wo 40 bis 49jährige Frauen nur mehr zu 41 % in ihrem erlernten Beruf anzutreffen sind, Männer zu 44,1 %.

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