Höllentalexpreß verkehrt wieder von Payerbach nach Hirschwang

Ab 25. Juli ist der Streckenabschnitt durchgehend befahrbar

St.Pölten (NLK) - Am Sonntag, 25. Juli, fährt der Höllentalexpreß wieder durchgehend von Payerbach nach Hirschwang. Der 2,5 Kilometer lange Abschnitt von Payerbach-Ort nach Reichenau an der Rax darf wieder benützt werden.

Seit 20 Jahren fährt auf der früheren Lokalstrecke Payerbach -Hirschwang eine beliebte Museumsbahn. Obwohl die Anlage und die Fahrzeuge von der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen laufend und unentgeltlich gewartet wurden, mußte der Abschnitt Payerbach - Reichenau 1992 eingestellt werden. Die Lebensdauer von Schwellen und Schienen war ausgelaufen. Die Strecke war zwar durch Eigenleistungen teilweise schon auf schweres Schienenprofil umgerüstet, der Rest scheiterte jedoch wegen der Finanzlage des Vereines.

Ein 1996 eingereichtes und 1998 bewilligtes Projekt - "Belebung der Höllentalbahn" genannt - wurde vom Land Niederösterreich und der Eco Plus gefördert und ermöglichte jetzt die Sanierung mit Fremdleistungen. Zu Saisonbeginn, am 13. Juni, sollte alles fertiggestellt sein, doch die Ermittlung der Bestbieter verzögerte sich. Auch konnte die Bahnbaufirma den Termin nicht halten. Der Betriebsbeginn mußte also verschoben werden. Jetzt ist die Bahn aber wieder "komplett": Nach sieben Jahren Sperre, kann auch auf dem Abschnitt Payerbach-Ort - Reichenau an der Rax die Strecke wieder mit 10 Stundenkilometern befahren werden. Später wird die Strecke in Hirschwang bis zum Musikerheim des Ortes - Haltestelle Hirschwang-Museum - und auf der anderen Seite bis zur alten Haltestelle Payerbach-Lokalbahn befahren werden. Zudem wird derzeit das Dach der Fahrzeughalle in Hirschwang instandgesetzt. Dann soll auch ein Fahrzeugmuseum errichtet werden. Die Mitarbeiter der Österreichischen Gesellschaft für Lokalbahnen haben heuer schon über 4.000 freiwillige und unentgeltliche Arbeitsstunden für die Erhaltung dieser touristischen Attraktion geleistet.

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