Gewerbeverein: Wien ist anders - leider!

Wien (OTS) - Aufgrund einer EU-Regelung müssen Betriebe, die mehr als die haushaltsüblichen Abwässer in einen Kanal leiten, den Kanalbetreiber über die Art der Abwässer informieren. Etwa 10.000 Wiener Betriebe werden davon betroffen sein.

Für die Zusendung der notwendigen Formulare reicht die Kapazität der Magistratsabteilung 30 nicht aus. Das heißt, daß Mitarbeiter von 10.000 Wiener Betrieben die Formulare an zwei Stellen in Wien abholen müssen.

Sonderbar: Wer sich in Wien für die Begrünung eines Innenhofes interessiert, findet im Internet in der Homepage der Stadt Wien ein entsprechendes Anforderungsformular vor.

Daraus schließt der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV), daß es der Wiener Stadtverwaltung - insbesondere in Vorwahlzeiten - ernster ist, die Innenhofbegrüner wichtiger zu nehmen, als die Unternehmer.

Mit dieser Einstellung braucht man sich nicht zu wundern, daß Wien bei fast allen regionalen Arbeitslosenstatistiken unter ferner liefen rangiert. Arbeitsplätze schafft man nur marginal, indem Innenhöfe begrünt werden oder nur kurzfristig indem Mitarbeiter von Unternehmungen stundenlange Anfahrten zu Formularausgabestellen tätigen, sondern nur, wenn Unternehmen die Möglichkeit haben, produktiv tätig zu sein. Daß aber will die Stadtverwaltung unbedingt verhindern.

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