Der Fonds Gesundes Österreich appelliert: Den Sommer genießen - aber richtig! Vor Sonnenstrahlen schützen!

Wien (OTS) - Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen und bevorstehender Urlaubsreisen richten der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich, Dennis Beck, und der Obmann der Fachgruppe Dermatologie in der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Hans Jörg Rauch, einen Appell an die Bevölkerung, sich vor den gefährlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen.

"Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Haut vergißt nie und verzeiht nichts! Jeder Hautschaden, der durch Sonnenbrand verursacht wird, hat Konsequenzen, die oft erst Jahrzehnte nach dem gemütlichen Sonnenbad manifest werden. Von vorzeitiger Hautalterung und Faltenbildung bis hin zu den Krebserkrankungen, die durch UV-Strahlung verursacht werden, reicht dabei das Spektrum. Deshalb muß man sich bei jedem Aufenthalt im Freien entsprechend schützen!", appelliert Rauch.

"Natürlich ist Sonne auch gesund! Sie ist Balsam für die Seele und sogar lebensnotwendig, denn unter dem Einfluß von Sonnenlicht wird in der Haut Vitamin-D gebildet. Entscheidend ist, die richtigen Spielregeln zu kennen und einzuhalten und das Augenmaß zu bewahren", so Beck.

Die Experten empfehlen, besonderes Augenmerk auf den Schutz von Kindern zu legen. Deren Haut ist besonders anfällig für Sonnenschäden und sie halten sich oft lange Zeit im Freien auf.

"Kinder unter einem Jahr sollten sich überhaupt nicht in der prallen Sonne aufhalten, sondern angekleidet im Schatten sein. Die Verwendung von Sonnenschutzmitteln bei Kindern dieser Altersklasse ist nicht anzuraten, da die Schutzbarriere der Haut beim Kleinkind noch nicht voll ausgebildet ist und daher die Möglichkeit besteht, daß Bestandteile der Mittel durch die Haut vom Körper aufgenommen werden und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnten. Ältere Kinder sollten immer mit speziellen Kindersonnenschutzmitteln geschützt werden.", erklärt Rauch. "Auch bei Erwachsenen ist die Auswahl des Sonneschutzmittels entscheidend. Erstens muß der Lichtschutzfaktor auf den Hauttyp abgestimmt sein. Beim Baden sollte man ein wasserfestes Produkt verwenden, da am und im Wasser eine hohe Strahlung herrscht. Außerdem sollte man beim Kauf des Sonnenschutzmittels darauf achten, daß das Mittel sowohl gegen UVA als auch gegen UVB schützt. Beides sind Strahlungen mit unterschiedlicher Wellenlänge, die im natürlichen Sonnenlicht vorkommen und die Haut schädigen können. Während UVB den Sonnenbrand verursacht ,dringt UVA tiefer in die Haut ein und ist langfristig für die vorzeitige Runzelbildung und Hautalterung verantwortlich.", ergänzt der Dermatologe.

Der Geschäftsführer des Fonds Gesundes Österreich weist auf ein großes Wissensdefizit der Bevölkerung hin: "Viele Menschen wissen nicht, daß neben Sonnenschutzmitteln die richtige Bekleidung eine wesentliche Rolle spielt. Es gilt die 3-H-Regel - Hut, Hemd und Hose. Dabei ist zu beachten, daß starke Unterschiede in der UV-Lichtdurchlässigkeit verschiedener Gewebe bestehen. Ein herkömmliches T-Shirt beispielsweise schützt schlecht vor UV-Strahlung. Es gibt auch Bekleidung mit Sonnenschutzfaktor! Insbesondere bei Kindern ist diese dringlich anzuraten. Kleidungsstücke aus diesen Geweben mit hoher Schutzfunktion sind durch ein Etikett erkennbar und besonders empfehlenswert." "Auch bei Sonnenschirmen gilt: Sonnenschirm ist nicht gleich Sonnenschirm!", so Beck, "Nicht alle der herkömmlichen Sonnenschirme haben auch eine Schutzfunktion gegen die UV-Strahlung, jetzt gibt es Schirme aus Geweben, die in hohem Ausmaß die UV-Strahlung blockieren. Solche Schirme sind sehr empfehlenswert."

Die Gesundheitsexperten weisen auch darauf hin, daß auch im Schatten eine hohe UV-Strahlung besteht, "Man muß damit rechnen, daß man im Schatten immer noch der Hälfte der UV Strahlung ausgesetzt ist, die in der prallen Sonne herrscht".

Abschließend warnen Beck und Rauch davor, sich durch Sonnenschutzmaßnahmen dazu verleiten zu lassen, die Verweildauer in der Sonne auf ein Übermaß auszudehen, "Dann hätten die Sonnenschutzmittel eine kontraproduktive Wirkung!".

Rückfragen und Informationen bei:

Fonds Gesundes Österreich (Fr. Rass)
Tel. 895 04 00-10 Email: gesundes.oesterreich@fgoe.org Homepage: http://www.fgoe.org

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