Völlige Unzufriedenheit mit der Verkehrssituation im Bezirk Mödling

LAbg. Hannes Weninger präsentiert Verkehrsumfrage

St. Pölten, (SPI) - Völlige Unzufriedenheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln stellt eine Umfrage im Bezirk Mödling fest. Mit den Spät- und Wochenendverbindungen sind nur 1 Prozent, mit dem Fahrpreis 3 Prozent, mit den Anschlüssen und der Abstimmung der Fahrpläne nur 4 Prozent zufrieden. "Nicht genügend - setzen", faßt SPÖ-Landtagsabgeordneter Hannes Weninger das Ergebnis einer Fragebogenaktion zusammen, die von der SPÖ in den vergangenen Wochen in allen Gemeinden des Bezirkes Mödling durchgeführt wurde.****

Mangelnde Verkehrssicherheit und zu wenige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sind die Hauptkritikpunkte im Bereich des Straßenverkehrs. Dazu kommt die leidige Parkplatzsituation und mangelnde Radwege. Auf der Suche nach positiven Reaktionen stechen im Bereich des öffentlichen Verkehrs die Pünktlichkeit mit 70 % und die Freundlichkeit des Personals (58%) sowie im Straßenbereich die Schneeräumung (79%) und der allgemeine Straßenzustand mit 70 Prozent hervor. "Da diese Werte deutlich über dem Landesschnitt liegen, ist die hohe Zufriedenheit auf die positive Arbeit der Gemeinden zurückzuführen", interprediert Weninger das Ergebnis.

Der SPÖ-Mandatar sieht das Ergebnis der Studie als Auftrag, sich weiterhin massiv für die Verbesserung der Verkehrssituation im Bezirk einzusetzen. Neben dem Ausbau der Lärmschutzeinrichtungen entlang der Südautobahn bis Guntramsdorf und entlang der A21 bis Sittendorf müssen vor allem im Bereich des öffentlichen Verkehrs neue Impulse gesetzt werden. "Langsam habe ich das Unverständnis des Landes satt", ist Weninger empört, daß zwar beispielsweise auf der Badener Bahn der 71/2-Minuten-Takt eingeführt wird, sich aber niemand um die gleichzeitig notwendige kreuzungsfreie Führung der Bahnstrecke annimmt. Zu seinen Initiativen im Landtag berichtet Weninger, daß eine Tarifreform im Verkehrsverbund (VOR) mit dem Ziel einer Kernzonenerweiterung immer realistischer wird, während die U-Bahn-Debatte sich zwischen Wien und Niederösterreich weiter im Kreis dreht. "Wir brauchen die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, damit auf unseren Straßen wieder Platz für den notwendigen Individualverkehr wird", faßt Weninger sein verkehrspolitisches Credo zusammen.
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