Bartenstein: Krsko in Umsetzung des Anti-Atom-Aktionsplans einbezogen

Konkreter Maßnahmenplan bis Ende August

Wien (OTS) - Eine rasche Umsetzung der beim gestrigen Atom-Gespräch in der Steiermark vom Umweltressort eingebrachten und vereinbarten Maßnahmen kündigt Umweltminister Bartenstein an. "Mir ist wichtig, daß die Expertenrunden bis Ende August einen
konkreten Maßnahmenplan vorlegt, der alle politisch vereinbarten Punkte in die Tat umsetzt", so Bartenstein weiter.

Konkret will das Umweltministerium die Auswirkungen des Elektrizitätsbinnenmarktes auf die energiewirtschaftliche
Situation in Slowenien rasch untersuchen lassen. Damit sollen wirtschaftliche Auswirkungen von Investitionen in das AKW und die Kompatibilität solcher Investitionen mit dem EU-Beihilfenregime untersucht werden.

Bartenstein kündigte an, er werde Bundesministerin Prammer dabei unterstützen, die für kommendes Jahr vorgesehene Verknüpfung der Strahlenfrühwarnsysteme Österreichs und Sloweniens vorzuziehen, und noch vor dem Jahreswechsel 2000 in Betrieb zu nehmen. Ebenso sollte die Verbesserung der seismischen Frühwarneinrichtungen des AKW Krsko von der Bundesregierung rasch mit der Ausschreibung
einer Machbarkeitsstudie in Angriff genommen werden.

"Österreich wird bei der Umsetzung des Aktionsplanes der Bundesregierung in allen EU-Gremien Krsko konkret ansprechen",
sagte Bartenstein Es sei schließlich auf die Aktivitäten Österreichs seit unserem Beitritt zur EU zurückzuführen, daß in den Beitrittspartnerschaften alle Atomanlagen der Kandidatenländer - auch Krsko - angesprochen werden. "Die Bundesregierung hat
deshalb in ihrem Aktionsplan die Frage der Sicherheitsstandards aller Atomanlagen in allen österreichischen Nachbarländern thematisiert", so Bartenstein abschließend.

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