Halbjahresstatistik 1999 der Schuldnerberatung Niederösterreich

Ausgleiche und Schuldenregulierungsverfahren stiegen an

St.Pölten (NLK) - Die Halbjahresstatistik 1999 der Schuldnerberatung Niederösterreich, einer im Herbst 1991 gegründeten, vom Land Niederösterreich und vom Arbeitsmarktservice geförderten Einrichtung, zeigt wiederum die stetig steigende Zahl von Hilfesuchenden, hielt heute Landesrätin Traude Votruba fest. Im ersten Halbjahr wurden in 1.054 Fällen "vor Ort" erste Kontakte geknüpft. Mit konkreten Unterlagen führten 868 NiederösterreicherInnen persönliche Erstgespräche, 271 nützten die Telefonberatungen. In 1.035 Fällen kamen Folgegespräche mit betreuten Klienten zustande, die dann intensiv beraten wurden. Deren Durchschnittsverschuldung betrug im ersten Halbjahr 1,261.288 Schilling. "Vor allem die Schwierigkeit der Betreuungsfälle hat zugenommen", erläuterte Votruba, "ebenso stiegen die außergerichtlichen Ausgleiche und die durchgeführten Schuldenregulierungsverfahren überproportional an." Deshalb seien in den Beratungsstellen in Wiener Neustadt und in Hollabrunn sogar Wartelisten für Klienten eingerichtet worden. Die Wartezeit beträgt für neue Klienten derzeit bis zu vier Wochen. Auch die Nachfrage aus dem Raum Amstetten ist ungebrochen. "Das alles zeigt, daß die Gründung dieser Einrichtung im Jahr 1991 höchst notwendig war, um die Schuldnerhilfe zu einem führenden Instrument bei der Bekämpfung der Probleme zu machen. Die Schuldnerberatung ist damit die erste Notaufnahme zur finanziellen Genesung."

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