MIKL - LEITNER:"Zensur - Affäre in der ZIB muß von Verantwortlichen aufgeklärt werden"

"Wir brauchen keine albanischen Verhältnisse in Österreich"

Niederösterreich (OTS) - Nachdem nun die Redakteursversammlung der ZIB bestätigt hat, daß der Beitrag zum Euroteam vom 2. Juli 1999 "in seiner ursprünglichen ungekürzten Fassung journalistisch völlig korrekt war, zeitlich keineswegs den Sendungsrahmen gesprengt hätte und durch die Kürzung an Verständlichkeit und Informationsgehalt verloren hat", ist die "Zensur - Affäre", die ORF - Kurator, Klubobmann Dr. Ernst Strasser aufgedeckt hat, bestätigt, erklärte die Managerin der Volkspartei Niederösterreich, Mag. Johanna Mikl -Leitner.

"Daß der Aufdecker der Affäre, Strasser, jetzt von Kanzler -Sprecher Kalina als "Anpatzer" bezeichnet wird, ist ein weiterer Skandal. Ich fordere keine Entschuldigung, sondern lediglich eine lückenlose Aufklärung der Zensur - Affäre und die Gewährleistung einer objektiven Berichterstattung. Objektive Information ist das oberste Prinzip einer Demokratie und wir sehen es als eine unserer größten Pflichten an, dieses Gut zu schützen", so Mikl - Leitner.

Informationsintendant Leopoldseder und ZIB - Chef Stoppacher haben jetzt die Aufgabe, die Rolle des unrühmlichen Trios, bestehend aus dem verantwortlichen Redaktuer Dittlbacher, dem Pressesprecher des Bundeskanzlers Kalina und dem SPÖ - Geschäftsführer Rudas, aufzudecken. Es kann nicht sein, daß das Team der ZIB - Redaktion in seiner Arbeit manipuliert und die journalistische Sorgfalt durch Zensur beschnitten wird. "Das Vertrauen der ZIB - Mannschaft in ihre Führung ist bereits stark geschwächt. Dem muß ein Ende gesetzt werden. Die Redakteure haben ein Recht, ihre Arbeit nach journalistisch korrekten Richtlinien durchzuführen und die Öffentlichkeit hat ein Recht auf unverfälschte und ungekürzte Information. Wir brauchen in Österreich keine albanischen Zustände", betonte Mikl - Leitner.

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