Steuerpauschalierung: Ein großer Erfolg für das Gastgewerbe

Kröll: Kleinbetriebe werden bei der täglichen Bürokratie deutlich entlastet

PWK - Die Tourismussektion der Wirtschaftskammer Österreich hat nach langjährigen schwierigen Verhandlungen mit dem Finanzministerium eine Steuerpauschalierung für das Gastgewerbe erreicht. "Sie ist ein großer Erfolg, besonders für gastgewerbliche Kleinbetriebe", freut sich Bundessektionsobmann Hansjörg Kröll. "Die Pauschalierungsverordnung reduziert den täglichen bürokratischen Aufwand in den Gastwirtschaften. Wirte und Hoteliers werden dadurch bei ihrer Arbeit entlastet und können in Zukunft mehr Zeit für ihre Gäste aufwenden." ****

Konkret kann ab dem Veranlagungsjahr 2000 der Gewinn bei einem Betrieb des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes mit einem Nettoumsatz des vergangenen Wirtschaftsjahres von bis zu 3,5 Mio Schilling mit einem Durchschnittssatz von 30.000 Schilling zuzüglich 5,5 Prozent der Betriebseinnahmen (inkl. Umsatzsteuer), mindestens jedoch von 150.000 Schilling, ermittelt werden. Betriebsausgaben dürfen von diesem Gewinn allerdings nicht abgezogen werden.

Vereinfacht kann auch das Wareneingangsbuch geführt werden. Für Umsätze, die nicht auf die Getränke entfallen, beträgt die pauschale Vorsteuer künftig 5,5 Prozent. Die Vorsteuern für Getränke und für über 15.000 Schilling angeschaffte Wirtschaftsgüter können wie bisher geltend gemacht werden. Von den gastgewerblichen Betriebsformen ausgenommen sind Würstelstände und Eisgeschäfte.

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