Deutsche Tchibo-Kette hat Interesse an einer Übernahme von Ankerbrot

Gefeuerter Ex-Anker-Chef verhandelt mit dem Kaffee-Konzern, die Banken baten um eine Lösung für Anker

Wien (OTS) - Der deutsche Tchibo-Konzern zeigt Interesse an einem Einstieg in die finanziell angeschlagenen Ankerbrot AG. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Format in seiner Montag erscheinenden Ausgabe. Danach führt der kürzlich entlassene Anker-Generaldirektor Peter Skrobarczyk konkrete Gespräche mit dem Kaffee-Konzern aus Hamburg, die zu einer Übernahme der größten österreichischen Bäckerei samt ihrem Filialnetz führen sollen. Laut Format will das Tchibo-Management bis Ende Juli über ein Offert entscheiden. ****

Von Format konfrontiert, räumt Skrobarczyk ein: "Die Banken sind vergangene Woche an mich herangetreten, an der Suche nach einer Lösung für Anker mitzuwirken." Zu seinen Verhandlungen mit Tchibo gibt der Ex-mcKinsey-Mann jedoch "keinen Kommentar" ab.

Zur Tchibo-Gruppe gehört der 1996 übernommene Konkurrent Eduscho, der deutsche Zigarettenproduzent Reemtsma sowie eine 25,9-Prozent-Beteiligung am Körperpflege-Spezialisten Beiersdorf (Nivea). Im Vorjahr wurden bei 71,4 Milliarden Schilling Umsatz 4,4 Milliarden Schilling Gewinn erzielt. Format berichtet, daß sowohl bei Kaffee, bei den Tchibo- und Eduscho-Läden sowie bei einer geplanten Kette von Tchibo-Coffee-Shops samt kleinen Backstuben Synergien mit Anker gesehen werden.

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