Bauer: Hochwasserschutz ist zwingend notwendig

Die langanhaltenden und schweren Regenfälle der letzten Woche haben uns wieder deutlich vor Augen geführt, wie wichtig und notwendig Hochwasserschutz insbesonders für die besiedelten Gebiete ist. Wenn die Böden durch die Niederschläge entsprechend gesättigt sind, können sie kein Wasser mehr aufnehmen und die Ableitung der Wassermengen muß in geordneten Gerinnen erfolgen.
Dort, wo die Gemeinden mit Unterstützung vom Land und Bund den Hochwasser-schutz vorangetrieben haben, treten wesentlich geringere Schäden auf. Als Beispiel für aktiven Hochwasserschutz können die mobilen Steckwände im Bereich des Stadt-gebietes von Krems-Stein genannt werden. Auch Rückhaltebecken stellen eine wichtige Auffangmaßnahme bei starken Hochwässern dar.
Grundsätzlich sind aus der Sicht des Hochwasserschutzes auch passive Maßnahmen, wie Grund- oder Hausablösen möglich; sie sollten jedoch nur subsidiär zur Anwendung gelangen.
Hochwasserschutz, so der zuständige Landesrat Dr. Hannes Bauer, hat absolute Priorität, das Ausbauprogramm muß zügig realisiert werden. Der Wunsch und die Bereitschaft hiezu muß aus der Region kommen. Maßnahmen zur Verhinderung von Überschwemmungen im besiedelten Gebiet machen es notwendig, die erforderlichen Grundstücke bereit zu stellen, denn aktiver Hochwasserschutz benötigt Raum. Hochwassergefährdete Gebiete dürften jedenfalls nicht in Bauland gewidmet werden, auch wenn in einer Reihe von trockenen Jahren nichts passiert ist. Hier sind die Bürgermeister aufgerufen, ihre Verantwortung im Interesse der Gemeinde-bevölkerung wahrzunehmen und keine gefährdeten Gebiete als Baugründe zu widmen. Die Natur holt sich immer ihr Recht und das nächste Hochwasser kommt gewiß, auch wenn viele Jahre nichts passiert, so der zuständige Landesrat, Dr. Hannes Bauer.
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