Unterreiner: Große Aufgaben für neuen Albertina-Chef!

Gewisser Vertrauensvorschuß von freiheitlicher Seite

Wien, 1999-07-16 (fpd) – Auf den neuen Chef der Wiener Albertina, Klaus Schröder, warten große Aufgaben, so heute die freiheitliche Fraktionsobfrau im gemeinderätlichen Kulturausschuß Mag. Heidemarie Unterreiner. ****

Aufgrund ihrer Lage und ihrer Geschichte sei die Albertina ein unverzichtbarer Teil der Wiener Kulturgeschichte. Nach jahrelangem Verfall wurde zwar mit dem Umbau begonnen, wobei allerdings die Renovierung der Prunkräume des Palais nachrangig gesehen wurde. Gerade diese sei aber wichtig für einen erfolgreichen Ausstellungsbetrieb. "Die Wiener Albertina benötigt nun dringend einen Neubeginn", so Unterreiner.

Schröder, der nun kundgetan hat, von der Philosophie des "Handaufhaltens" abzugehen und dafür der Suche nach privaten Sponsoren den Vorzug zu geben, hat damit einen ersten richtigen Schritt gesetzt. Letztendlich wird er aber an seinen Taten zu
messen sein, denn eine Revitalisierung des Gebäudes bzw. die Bedeckung dafür sei mehr als dringlich.

"Darüber hinaus ist aber auch auf die Gestaltung des gesamten Areals um die Albertina besonderes Augenmerk legen. Dazu zählt die vollständige Restaurierung des Danubius-Brunnens sowie die Wiedererrichtung der Rampe auf der Seite der Augustinergasse. Wünschenswert wäre auch die wirtschaftliche Vitalisierung dieses Areals, etwa durch Kaffeehäuser, Buchhändler oder Antiquariate", schlägt Unterreiner vor.

"Schröder hat durch seine bisherige – durchaus erfolgreiche Tätigkeit sowie die Präsentation seiner Vorstellungen zur Wiener Albertina von freiheitlicher Seite ein gewisses Maß an Vertrauensvorschuß. Jetzt liegt es an ihm, der wahren und unikaten Bedeutung der Wiener Albertina – in kultureller und auch wirtschaftlicher Hinsicht – wieder zum Durchbruch zu verhelfen. Mit unserer Unterstützung kann er in dieser Hinsicht rechnen", so Unterreiner. (Schluß) HV nnnn

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