ARBÖ: Gut gekühlt, doch heiß verbraucht

Eingeschaltete Klimaanlage verändert den Kraftstoffverbrauch

Wien (ARBÖ) - Die sommerliche Hitze macht vielen Autolenkern
schwer zu schaffen. Extrem hohe Innentemperaturen im Auto bewirken erhebliche Konzentrationsmängel beim Fahrer. Lenker in Fahrzeugen mit Klimaanlage können sich deshalb eindeutig besser auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Jedoch kein Vorteil ohne
Nachteil. Neben der Gefahr einer Verkühlung bei einer, auf zu geringer Temperatur eingestellter Klimaanlage, bewirkt eine derartige Komfortausstattung natürlich auch einen erhöhten Kraftstoffverbrauch. Der ARBÖ hat untersucht, wie sich der Kraftstoffverbrauch bei eingeschalteter Klimaanlage verändert.

ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Martin Ognar: "Grundsätzlich ist zu sagen, daß der Mehrverbrauch infolge eingeschaltener Klimaanlage
in erster Linie von der durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit abhängig ist. Der zusätzliche Verbrauch pro Stunde ist annähernd konstant, demzufolge steigt der in Liter pro 100 Kilometer angegebene Mehrverbrauch mit geringer werdender Durchschnittsgeschwindigkeit."

Nach der Untersuchung des ARBÖ zeigen sich bei einem Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse im Detail folgende Werte:

Zyklus ............................... Mehrverbrauch durch

eingeschaltete Klimaanlage ----------------------------------------------------------------- Konstantfahrt 90 km/h ................ 1,05 Liter pro 100 km Konstantfahrt 120 km/h ............... 0,95 Liter pro 100 km MVEG-Zyklus (Durchschnitts-
geschwindigkeit 32,5 km/h) ........... 1,48 Liter pro 100 km

Der ARBÖ-Experte abschließend: "Bei extrem niedriger Durchschnittsgeschwindigkeit, beispielsweise im Stop-and-Go-Verkehr, kann der Mehrverbrauch bei ständigem Betrieb des Klimakompressors sogar auf über drei Liter pro 100 km steigen."

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