Österreichs Wirtschaft ist für Wiederaufbau im Kosovo bereit

Neues WKÖ-Kosovo-Büro als zentrale Informationsstelle - Koordination von österreichischen und EU-Maßnahmen

PWK - "Mit der Stabilisierung im Kosovo ist der Wiederaufbau in der Region vordringlich geworden", erklärte der Direktor für Außenwirtschaft und Integration der Wirtschaftskammer Österreich, Egon Winkler, Freitag bei der "Wiederaufbaukonferenz für den Kosovo" in der WKÖ. "Österreichs Wirtschaft ist sehr daran interssiert, an den Wiederaufbauprojekten teilzunehmen. Unsere Firmen verfügen (nicht zuletzt auch aufgrund der in Bosnien-Herzegowina gesammelten Erfahrungen) über beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit", sagte Winkler. ****

Ziel der von der WKÖ veranstalteten Konferenz sei die Erfassung der verschiedenen von österreichischer Seite geplanten Maßnahmen sowie der Erfahrungsaustausch unter den involvierten Stellen. Teilnehmer an der Konferenz sind Sektionschef Ulrich Stacher (Bundeskanzleramt), Gesandter Gerhard Jandl (Außenministerium), Kurt Bergmann ("Nachbar in Not"), Friedrich Spindelberger (Geschäftsführer der Firma Hydroingenieure) und Bruno Freytag (WKÖ).

Um den österreichischen Firmen den Start zu erleichtern, hat die WKÖ ab sofort ein eigenes "Kordinationsbüro Kosovo" unter Leitung des Südosteuropa-Referenten Bruno Freytag eingerichtet, berichtete Winkler. Hauptaufgabe des Büros sei die rasche und umfassende Information über alle den Wiederaufbau im Kosovo betreffenden Aktionen - sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Das umfasse die Maßnahmen der verschiedenen österreichischen Stellen ebenso wie die spezifischen Aktivitäten und Programme der Europäischen Union.

In weiterer Folge sollen Besuchsreisen in die Region (Kosovo und die angrenzenden Gebiete Mazedonien und Serbien) sowie Informationsveranstaltungen in Österreich durchgeführt werden. Im September wird ein Sonderbulletin in serbischer Sprache mit rund 150 österreichischen Angeboten zum Thema "Wiederaufbau und Modernisierung" erscheinen und über die Außenhandelsstelle Belgrad an jugoslawische Interessenten verteilt werden.

"Wenn auch in allernächster Zukunft noch nicht mit größeren konkreten Geschäftsabschlüssen gerechnet werden kann, so ist die frühzeitige Information im Vorfeld der Projekte für die spätere Marktposition von ausschlaggebender Bedeutung", betonte Winkler.

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