Prammer nimmt am "Atomgipfel Süd" am 20. Juli 1999 teil

Aktionsplan gilt für alle Beitrittswerber in die EU

Wien (O&S) - Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer nimmt am "Atomgipfel Süd" am 20. Juli 1999 in der Steiermark teil. Prammer stellt klar, daß die im Aktionsplan der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen für alle Atomkraftwerke der Beitrittswerber zur EU gelten.

Die Bundesregierung unterscheidet in keinster Weise zwischen grenznahen AKWs an der Nord- und an der Südgrenze Österreichs, wie dies Landeshauptfrau Waltraud Klasnic vermutet, betont Prammer.

Es ist das erklärte Ziel der österreichischen Bundesregierung, daß beitrittswillige Staaten nur mit AKWs, die dem Stand der Technik entsprechen, Mitglied der EU werden können. Das gilt für das slowenische Kernkraftwerk Krsko ebenso wie für andere AKSw wie beispielsweise das tschechische AKW Temelin.

Neben den Aktivitäten der Bundesregierung ist es positiv, wenn auch die Bundesländer Akzente in der Anti-Atom-Politik setzen. Eine glaubwürdige Atompolitik setzt aber voraus, daß nicht nur Initiativen gegen grenznahe Atomkraftwerke gesetzt, sondern auch Atomstrom-Importe vermieden werden. "Einerseits Maßnahnmen gegen grenznahe AKWs zu setzen und andererseits Atomstrom-Importe zu ermöglichen, wäre äußerst unseriös und nicht im Sinn der Sache", betont Prammer.

Die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung steht bei allen Aktivitäten der Bundesregierung in Atomfragen an oberster Stelle. Ministerin Prammer wird daher gemeinsam mit ihrem Ressortkollegen Umweltminister Martin Bartenstein beim Atomgipfel in der Steiermark teilnehmen. "Es muß allen Nachbarstaaten Österreichs klar sein, daß ein Beitritt zur EU nur mit modernsten AKWs möglich sein kann"", so Prammer abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

BM für Frauenangelegenheiten
und Verbraucherschutz
Robert Wier
Tel.: (01) 71172/4615

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MFR/O&S