Buchhandel begrüßt Aufschub für Buchpreisbindung

Weis: "Nach dem Scheitern Van Mierts muß über neue Buchpreisbindung verhandelt werden"

pwk - Der österreichische Buchhandel begrüßt den Entschluß der EU-Kommission, die Entscheidung über die deutsch-österreichische Buchbindung zu verschieben. "Offenbar konnte EU-Kommissar Van Miert nicht glaubwürdig beweisen, daß eine Aufhebung der Buchpreisbindung für den Konsumenten einen Vorteil bringt", stellt Bernhard Weis, Bundesgremialvorsteher des Buchhandels, in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich fest. Der Aufschub gibt der Branche nun Gelegenheit, mit der neuen Kommission auch eine neue Diskussionsgrundlage zu finden. ****

Ziel der gesamten österreichischen Buchwirtschaft, also aller Autoren, Verleger und Buchhändler, werde es weiterhin bleiben, so Weis, eine eigenständige österreichische Buchpreisbindung unter Einbeziehung des gesamten deutschsprachigen EU-Raumes zu erreichen. In einer neuen Regelung müssen grenzüberschreitende Elemente in jedem Fall enthalten sein. "Jetzt ist der österreichische Gesetzgeber am Zug damit diese grenzüberschreitenden Elemente in der Buchpreisbindung den Wettbewerbsregeln der EU entsprechen", so Weis. Der Vorsteher des Bundesgremiums appellierte an Bundeskanzler Klima und Wirtschaftsminister Farnleitner, "der österreichischen Buchwirtschaft zu helfen, daß das Kulturland Österreich nicht gegenüber dem 'großen Bruder Deutschland' diskriminiert wird".

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Bundesgremium des Buchhandels
Tel: 50105/DW 3331Mag. Johann Varga

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/BESTSELLER