Kurzbauer: Quantensprung für den öffentlichen Nahverkehr

Niederösterreich, 15.7.99 (NÖI) Mit dem öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrsgesetz 1999 – ÖPNRV-G 99 – ist es gelungen, die Grundlagen und Voraussetzungen für eine Neuordnung des öffentlichen Nahverkehrs zu schaffen, betonte der VP NÖ Abg. z. NR Johann Kurzbauer bei seiner Parlamentsrede. Und der VP-Mandatar weiter: Das ist auch dringend notwendig gewesen, denn das Verkehrsaufkommen hat in den letzten Jahren ständig zugenommen. Betrug der Kfz-Bestand pro tausend Einwohner im Jahr 90 noch 440,
so stieg er bis ins Jahr 98 um 25% an und betrug dann schon 550. Tendenz weiter steigend. ****

Hervorgestrichen wurde von dem VP-Mandatar ausdrücklich, daß Länder und Gemeinden verstärkt in die Planung vor allem des Schienenpersonen- und Kraftfahrlinienverkehrs eingebunden werden. Von dieser effizienteren Planung und der Vermeidung von Parallelverkehr erwartet sich der Parlamentarier auf jeden Fall
eine Verringerung der Fahrplankilometer und weitreichende Kosteneinsparungen. Die frei werdenden finanziellen Mittel können dann für qualitätssichernde Maßnahmen eingesetzt werden. Als Qualitätskriterien nannte Kurzbauer benutzerfreundliche Kartenausgabegeräte, eine gute Erreichbarkeit von Haltestellen sowie eine möglichst kurze Fahrzeit und Umsteigedauer. Besonders erfreut zeigte sich Kurzbauer auch darüber, daß Schüler und Lehrlingsfahrten miteinbezogen worden sind und es ab dem Jahr 2000/01 einen einheitlichen Schülerverrechnungstarif geben wird.

Eingebracht wurde von dem NÖ-Mandatar auch ein Entschließungsantrag der Koalitionsparteien, mit dem die Finanzierung des öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrs nachhaltig gesichert wird. Damit soll sichergestellt werden, daß den Ländern, Städten und Gemeinden die erforderlichen Investitionsmittel direkt und für den ÖPNRV zweckgewidmet zur Verfügung gestellt werden.

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