Wiener Linien: Ederer kann sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen

Kritik der Personalvertretung an Ederers Aussagen

Wien (GdG/ÖGB). Die Personalvertretung der Wiener Verkehrsbetriebe ist über die Aussage des Büros der Stadträtin Ederer "die Personalvertreter müssen nach der Ausgliederung akzeptieren, dass die Unternehmensleitung der Ansprechpartner ist und ganz normale Unternehmensspielregeln gelten" erzürnt. "Auf diese Art und Weise und mit solchen Aussagen kann sich Stadträtin Ederer sicherlich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen", ist sich Franz Simanov, Vorsitzender der Hauptgruppe IV – Wiener Verkehrsbetriebe der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) sicher.++++

"Ederers Aussage ist mehr als entbehrlich", betont Franz Simanov. "Oder hat vielleicht die Frau Stadträtin ihre Aussagen vom
Dezember 1998 vergessen, wonach die Gemeinde Wien weiterhin 100-prozentige Eigentümerin der Wiener Stadtwerke bleibt und die
Wiener Linien weiterhin von Zuschüssen und Investitionen abhängig sind", stellt Simanov fest.

Bisher planten die Personalvertretung der Wiener Linien und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten nur Aktionen. "Sollte sich
das Gesprächsklima nicht ändern, dann könnte aus der Planung sehr schnell auch Wirklichkeit werden", so Simanov. (ew)

ÖGB, 15. Juli 1999

Nr. 363

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