Rogelböck: Drogenszene in Favoriten etabliert sich

SP-Bezirkspolitiker verleugnen Problem

Wien, 1999-07-15 (fpd) - Die Drogenszene in Favoriten weitet sich immer mehr aus. Farbige Dealer und Süchtige treiben dort seit längerer Zeit ihr Unwesen und die Gewalt nimmt zu. Der SPÖ-Bezirksvorsteherin Mospointner ist das angeblich nicht bekannt, stellte der freiheitliche LAbg. Hubert Rogelböck fest. *****

Nach dem erfolgreichen Schlag der Wiener Polizei gegen die nigerianischen Drogenbanden, hat sich die verbleibende Drogenszene nach Favoriten verlagert. Dies ist besonders durch vermehrte Gewalttaten, wie etwa zwei Überfälle mit Pistole und Messer, dokumentiert, so Rogelböck.

Bereits seit Monaten werden von Schwarzafrikanern und Latinos in
den Straßenbahnlinien 6 und 65 sowie in der U-Bahn immer wieder Drogen angeboten. Vor allem Schüler und Lehrlinge werden von den Dealern umworben. Die Polizei schätzt, so Rogelböck, daß der harte Kern der Dealer in Favoriten rund 60 bis 70 Schwarzafrikaner umfaßt. An den SP-Bezirkspolitikern ist diese offensichtliche Problematik spurlos vorüber gegangen, kritisierte Rogelböck. "Diese Szene gibt es in Favoriten nicht", war der Standardsatz der SP-Bezirksspitze.

Die Drogen-Realität hat die SP-Träumer eingeholt, so Rogelböck. "Jetzt müssen die verantwortlichen Politiker handeln, bevor sich die Szene in Favoriten endgültig etablieren kann. Das sind wir unseren Kindern und Bezirksbürgern schuldig", schloß Rogelböck. (Schluß) mg nnn

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