Urlaubszeit: Vorsicht vor Wasser im Gehörgang

Wien (OTS) - Wasser im Gehörgang kann den Urlaub kräftig verderben. Da die Haut des äußeren Gehörganges direkt am Knochen anliegt - deshalb auch knöchener äußerer Gehörgang - ist sie besonders schmerzempfindlich. Wasser weicht die schützende Haut auf, Salzwasser entzieht der Haut Feuchtigkeit, dazu kommen noch hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit: Alles begünstigt die Besiedelung des Gehörganges mit Keimen und Pilzen. Starke Beschwerden treten oft bei Personen auf, die sich das erste Mal in den Tropen bzw. in tropischen Gewässern aufhalten. Bei manchen Personen kann jedoch auch schon das Wasser, das beim Baden oder Duschen, insbesonders beim Haarewaschen, in den Gehörgang eindringt, zu immer wiederkehrenden Infektionen führen.

Zur Vorbeugung raten die Apotheker Paraffinöl in den Gehörgang zu träufeln. Das verhindert die Aufweichung der Haut. Ist aber schon Wasser in den Gehörgang gedrungen, wird eine wässrige Lösung aus 70 Prozent Alkohol und 3-5 Prozent Essigsäure empfohlen. Diese Lösung und fertige Gehörgangkosmetika, die in der Apotheke erhältlich sind, verhindern die Keimbesiedelung und Zerstörung des Säuremantels. Besteht der Verdacht einer Mittelohrentzündung oder eines perforierten Trommelfells ist auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.

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