ARBÖ: Stempelmarke, Bargeld oder Bankomatkarte?

Bis 31. Dezember ist alles möglich

Wien (ARBÖ) - Seit 1. Juli 1999 können Gebühren anstatt wie bisher gewohnt mittels Stempelmarken nun in bar oder mit Kredit-oder Bankomatkarte beglichen werden. Die Betonung liegt dabei auf "können" - denn die Behörden stellen erst schrittweise auf die moderneren Formen der Zahlungsweise um. Zwingend vorgesehen ist
das Ende der Stempelmarke erst ab 1. Jänner 2000.

In einigen Bezirkshauptmannschaften ist es bereits seit 1. Juli möglich, bei der Kassa anstatt Stempelmarken zu erwerben, den Betrag bar einzuzahlen. Dafür erhält der Gebührenzahler einen Kassabon oder auf Wunsch eine gesonderte Bestätigung. Im Westen Österreichs, zum Beispiel im Bundesland Tirol, wird die Barzahlung demnächst in allen Bezirkshauptmannschaften möglich sein, während die Wiener wahrscheinlich noch bis Jahresende Stempelmarken verwenden müssen, erst dann kann auch bar bezahlt werden. Die zusätzliche Möglichkeit der Gebührenzahlung mittels Bankomat- oder Kreditkarte ist nicht zwingend vorgesehen, sondern natürlich nur dann möglich, wenn die Behörde organisatorisch-technisch entsprechend ausgestattet ist.

Da die Umstellungsphase insgesamt ein halbes Jahr dauert, rät der ARBÖ den Konsumenten, die in der zweiten Jahreshälfte 1999 einen Behördenweg planen - etwa um einen Führerschein abzuholen -sich vorher nach der Zahlungsmöglichkeit der Gebühren zu erkundigen. Sonst kann es passieren, daß man mit der Bankomatkarte bei der Behörde steht, aber wieder weggehen muß, um zwecks Erwerb von Stempelmarken nach einer Trafik zu suchen.

Der ARBÖ begrüßt insbesondere eine weitere Änderung im Gebührengesetz, nach der seit 1. Juli Anfragen an Behörden nicht mehr einer Gebühr unterliegen. In der Vergangenheit waren immer wieder Fälle bekannt geworden, in denen Konsumenten für eine einfache Anfrage an eine Behörde Stempelgebühren verrechnet wurden.

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