Prammer: Aktionsplan gilt für alle Beitrittswerber in die EU!

Wien (OTS) - Die im Anti-Atom-Aktionsplan der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen gelten für alle Atomkraftwerke der Beitrittswerber zur EU, stellt Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer fest. Die Bundesregierung unterscheidet keinesfalls zwischen grenznahen AKWs an der Nord- und an der Südgrenze Österreichs, wie dies Landeshauptfrau Waltraud Klasnic vermutet, betont Prammer.

Es ist das erklärte Ziel der österreichischen Bundesregierung, daß beitrittswillige Staaten nur mit AKWs, die dem Stand der Technik entsprechen, Mitglied der EU werden können. Das gilt für das slowenische Kernkraftwerk Krsko ebenso wie beispielsweise für das tschechische AKW Temelin.

Neben den Aktivitäten der Bundesregierung ist es positiv, wenn auch die Bundesländer Akzente in der Anti-Atom-Politik setzen. Eine glaubwürdige Atompolitik setzt aber auch voraus, daß nicht nur Initiativen gegen grenznahe Atomkraftwerke gesetzt werden, sondern auch Atomstrom-Importe verhindert werden. "Einerseits gegen AKWs zu poltern und andererseits Atomstrom-Importe zu ermöglichen, wäre äußerst unseriös und nicht im Sinn der Sache", betont Prammer.

Die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung steht bei allen Aktivitäten der Bundesregierung in Atomfragen im Mittelpunkt. Ministerin Prammer wird daher gemeinsam mit ihrem Ressortkollegen Umweltminister Martin Bartenstein beim Atomgipfel in der Steiermark am 20. Juli 1999 teilnehmen. "Es muß allen Nachbarstaaten Österreichs klar sein, daß ein Beitritt zur EU nur mit modernsten AKWs möglich sein kann"", so Prammer abschließend. (Schluß)

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