Ex-Abgeordneter behauptet im Gerichtsprotokoll: Haider wußte von Finanzproblemen

vorausmeldung zu NEWS Nr. 28/15.7.1999

Wien (OTS) - In seiner morgen erscheinenden Ausgabe zitiert das Nachrichtenmagazin NEWS aus den gerichtlichen Einvernahmeprotokollen des in Haft befindlichen früheren FPÖ-Nationalratsabgeordneten Peter Rosenstingl. In den Einvernahmen durch Untersuchungsrichterin Ingrid Altmann, die zwischen 21. Juni und 2. Juli stattfanden, wiederholt Rosenstingl seine Vorwürfe gegen Jörg Haider und die FPÖ.

Rosenstingl laut Vernehmungsprotokoll: "Aus eigenem gebe ich nunmehr an, daß seit März 1998 der Partei die finanzielle Situation meines Bruder bekannt war. Es kam dies durch Mitteilungen eines Lieferanten, glaublich der Firma "Prochema", die ihrerseits einen Brief an Jörg Haider schrieben, der wiederum mich mit dem Brief konfrontiert hat."

Weiters sagt Rosenstingl vor Gericht, daß auch der stellvertretende FP-Klubobmann im Niederösterreichischen Landtag, Edwin Rambossek, davon informiert gewesen sei, daß der FP-Klub Geld bei Rosenstingl veranlagt habe.

Die FPÖ weist sämtliche Angriffe Rosenstingls, der als Beschuldigter nicht unter Wahrheitspflicht steht, zurück. Rosenstingls Anwalt, Rudolf Mayr, will laut NEWS die von Rosenstingl genannten FPÖ-Funktionäre im Prozeß als Zeugen beantragen.

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