o ) VP-Landerat Hirschmann: "Vizekanzler Scheibner eine gute Idee."

o ) Der steirische ÖVP-Querdenker für Schwarz-blau und gegen Fortsetzung der Großen Koalition: "Da schlafen mir die Füße ein."

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In einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmgazins NEWS spricht sich der steirische VP-Landesrat Gerhard Hirschmann gegen eine Fortsetzung der Großen Koalition nach den Wahlen am 3. Oktober aus: "Ich bin gegen eine Neuauflage der Großen Koalition. Da schlafen mir die Füße ein. Ich will eine Regierung, die Österreich reformiert. Es gehören wieder andere Spuren im Land gezogen."
Der ÖVP-Querdenker plädiert in NEWS für die schwarz-blaue Option: "Bei Schwarz-Blau rutscht vielen in der ÖVP das Herz in die Hose. Aber vielleicht ist ja zur Jahrtausendwende Mut angesagt." Auf mögliche FPÖ-Regierungsmitglieder angesprochen sagt Hirschmann: "Scheibner als Vizekanzler, das wäre eine gute Idee."

VORAUSMELDUNG NEWS 28/15.7.1999

Tiroler Geheim-Gutachten in NEWS: "Kollaps-Gefahr für Eiblschrofen."

o) In einem NEWS vorliegenden Geheim-Gutachten des Landes Tirol wurde schon 1994 vor einem "Bergsturz bis gegen die Sohle des Inntales" gewarnt.

o ) Schwere Vorwürfe gegen Betreiber des Dolomit-Abbaus in Schwaz.


Wie das Magazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe meldet, existiert seit 1994 ein geheimes Gutachten der Tiroler Landesregierung, in dem dem Bergbau-Betrieb in Schwaz Fahrlässigkeit vorgeworfen wird Der vom Landesgeologen Gunther Heißel erstellte Bericht listet eine Reihe von Vorwürfen gegen den Bergbau-Betreiber am Eiblschrofen, die Montanwerke Brixlegg, auf:

o So sollen etwa beim Dolomit-Abbau Abbaukessel "auf einen Durchmesser von 80 Metern erweitert” worden sein, obwohl eine Weite von 30 Metern nicht überschritten werden sollte.

o Weiters kritisiert das Gutachten die fehlende Vermessungstätigkeit im Bereich des Schwazer Bergbaues:"Man baute nach Gefühl", so der Vorwurf im NEWS vorliegenden Geheim-Gutachten.

o Schließlich wird in dem Geheim-Papier davor gewarnt, daß ein "Durch-brechen des Abbaus für einen Teil des Ortsteiles Ried katastrophale Folgen haben könnte”.

Aufgelassene Stollen des Schwazer Bergwerkes sollen schon in den letzten Jahren schrittweise in sich zusammengebrochen sein. Zitat: "Die Firste des Abbaues (…) haben längst den Zustand der Stabilität und Standfestigkeit verlassen.”
Succus des im Jahr 1994 erstellten Tiroler Geheim-Gutachtens: "Es ist zu befürchten, daß es zum Abstürzen großer Felsbereiche (Bergsturz) kommen kann, wobei nicht auszuschließen ist, daß Gesteinsblöcke bis gegen die Sohle des Inntales hinabrollen können."

VORAUSMELDUNG NEWS 28/15.7.1999

o) Gewerkschafts-Chef Sallmutter in NEWS: ”Die Grünen sind regierungsfähig.”

o) Der Chef der Privatangestellten hält "Ampel" für neue Koalitions-Alternative und Grün-Chef van der Bellen & LIF-Abgeordneten Kier für "ministrabel". ______________________________________________________________

In einem Interview mit der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS outet sich der Chef der Privatangestellten-Gewerkschaft (GPA) als Anhänger einer "Ampel"-Koalition: "Die Grünen sind regierungsfähig." Konkret bezeichnet der GPA-Chef den Parteisprecher der Grünen, Alexander van der Bellen, und den LIF-Abgeordneten Volker Kier als "ministrabel": "Van der Bellen ist eine absolute Persönlichkeit. Mit ihm wäre eine Partnerschaft möglich, die Regierungskontinuität garantiert." Und: "Auch Herr Kier ist sicher ministrabel." Der einflußreiche Gewerkschafter begründet sein überraschendes Plädoyer für die Ampel-Koalition im NEWS-Interview so:"Ich denke in Alternativen. In vielen Dingen sind die Grünen und wir schon inhaltliche Partner ? beispielsweise in der Steuer-und Sozialpolitik. Man sollte sich mit dieser Perspektive beschäftigen."

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 28/15.7.1999

Kärtnen

o Neues Parteidienstauto für Haider.

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Wie das morgen erscheinende Nachrichtenmagazin NEWS in seiner neuesten Ausgabe berichtet, hat FPÖ-Obmann Jörg Haider seit wenigen Tagen ein neues Dienstauto: einen Audi A8 Quattro, der in dieser Ausstattung rund 1,2 Millionen Schilling kostet. Der neue Audi leistet 300 PS, ist bis zu 250 km/h schnell und ist mit einem Satellitennavigationssystem und Farbbildschirm ausgestattet. Das Auto ist auf die Kärntner Landespartei zugelassen.

Dem Landeshauptmann steht in Kärnten laut Gesetz ein Dienstauto im Ankaufswert von 508.000 Schilling zu. Durch die Anschaffung als Parteiauto verstößt Haider aber nicht gegen das entsprechende Gesetz.

o Interner Bericht: Schwierige Finanzsituation für Land
Kärnten.

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NEWS zitiert auch aus einem Akt der Kärntner Landesregierung, der am 27. April vom freiheitlichen Landesrat Karl Pfeifenberger angelegt wurde. Darin zeichnet Pfeifenberger ein düsteres Bild von der finanziellen Situation: Sogar bei einer unrealistischen Annahme eines Nullwachstums würde der Nettoabgang des Landeshaushaltes von S 970 Mio. im Jahre 1999 im Jahre 2000 auf S 1,3 Mrd. ansteigen und sich in den Folgejahren auf dieser Höhe stabilisieren." Und weiter: "Damit wäre die Beweglichkeit des Landes bei allfälligen außergeewöhnlichen Entwicklungen, die Gegensteuerungsmaßnahmen erfordern, äußerst eingeschränkt."

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 28/15.7.1999

Kriminalität

o Die sichersten Bezirke

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Die morgen erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS veröffentlicht den neuesten Bericht über Straftaten in Österreich. So stieg 1998 die Zahl der Morde auf 159 und damit um 15%. Deutlich gestiegen ist auch die Jugend-kriminalität. Sie stieg um 6,5% auf knapp 30.000 Delikte. Fast jede Straftat Jugendlicher war im Jahr 1998 ein Gewaltverbrechen.

Der "sicherste" Bezirk Österreichs ist Feldbach mit insgesamt 1.356 Straftaten. Das entspricht statistisch zwei Straftaten auf 100 Einwohner.

Der "unsicherste" Bezirk ist Wien, Innere Stadt, mit 13.588 Straftaten. Das entspricht statistisch über 70 kriminellen Handlungen pro 100 Einwohner.

VORAUSMELDUNG NEWS 28/15.7.1999

Rosenstingl

o ) Ex-Abgeordneter behauptet im Gerichtsprotokoll: Haider wußte von Finanzproblemen.

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In seiner morgen erscheinenden Ausgabe zitiert das Nachrichtenmagazin NEWS aus den gerichtlichen Einvernahmeprotokollen des in Haft befindlichen früheren FPÖ-Nationalratsabgeordneten Peter Rosenstingl. In den Einvernahmen durch Untersuchungsrichterin Ingrid Altmann, die zwischen 21. Juni und 2. Juli stattfanden, wiederholt Rosenstingl seine Vorwürfe gegen Jörg Haider und die FPÖ.

Rosenstingl laut Vernehmungsprotokoll: "Aus eigenem gebe ich nunmehr an, daß seit März 1998 der Partei die finanzielle Situation meines Bruder bekannt war. Es kam dies durch Mitteilungen eines Lieferanten, glaublich der Firma "Prochema", die ihrerseits einen Brief an Jörg Haider schrieben, der wiederum mich mit dem Brief konfrontiert hat."

Weiters sagt Rosenstingl vor Gericht, daß auch der stellvertretende FP-Klubobmann im Niederösterreichischen Landtag, Edwin Rambossek, davon informiert gewesen sei, daß der FP-Klub Geld bei Rosenstingl veranlagt habe.

Die FPÖ weist sämtliche Angriffe Rosenstingls, der als Beschuldigter nicht unter Wahrheitspflicht steht, zurück. Rosenstingls Anwalt, Rudolf Mayr, will laut NEWS die von Rosenstingl genannten FPÖ-Funktionäre im Prozeß als Zeugen beantragen.

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