Greenpeace zu Schuster-Besuch in Wien: Bohunice-Schließung im Jahr 2000 Voraussetzung für weitere EU-Integration der Slowakei

Wien (OTS) - Bohunice und Mohovce müssen zentrales Thema des Staatsbesuchs bei Präsident Klestil, Bundeskanzler Klima und Außenminister Schüssel werden. Als "erste Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit des österreichischen Anti-Atom-Kurses bezüglich Bohunice und Mochovce" bezeichnete Greenpeace den morgigen Arbeitsbesuch des neuen slowakischen Präsidenten Rudolf Schuster und Außenminister Eduard Kukan in Wien. "Es wäre zuwenig, sich selbst wegen einer fortschrittlichen Anti-Atom-Linie feiern zu lassen und dann auf klare Worte gegenüber slowakischen Spitzenpolitikern zu verzichten. Bohunice und Mochovce müssen zentrales Thema des Staatsbesuches werden," fordert Greenpeace-Sprecher Alexander Egit in einer Aussendung von Bundespräsidenten Thomas Klestil, Bundeskanzler Viktor Klima und Außenminister Wolfgang Schüssel.

Greenpeace begrüßt aus ökologischen und demokratiepolitischen Gründen eine österreichische Unterstützung für eine Aufnahme der Slowakei in die erste Runde der EU-Beitrittskandidaten. Als zentrale Bedingung müsse aber von der österreichischen Regierung entsprechend des am 6. Juli 1999 beschlossenen Anti-Atom- "Aktionsplanes" die Abschaltung der beiden Hochrisikoreaktoren von Bohunice im Jahr 2000 und ein sofortiger Baustopp des zweiten Reaktors von Mochovce gefordert werden.

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