Puppentheater-Zentrum Rappoltenkirchen nahm Betrieb auf

Vermächtnis des Ehepaares Kraus floß in Privatstiftung ein

St.Pölten (NLK) - Das Land Niederösterreich unterstützt aus kulturellen Regionalisierungsmitteln das vor wenigen Wochen in Rappoltenkirchen in Betrieb gegangene Puppentheater-Zentrum. Es ist ein Vermächtnis des Ehepaares Kraus, das 1950 das Urania-Puppentheater in Wien gegründet und jahrzehntelang geführt hatte. Vor 25 Jahren siedelte sich das Ehepaar in Rappoltenkirchen an und setzte die Idee, hier ein Puppentheater-Zentrum zu verwirklichen, in die Tat um. Prof. Hans Kraus verstarb vor vier Jahren, die Eröffnung am 11. Juni 1999 konnte seine schwerkranke Frau Marianne noch miterleben. Vier Wochen später verstarb sie ebenfalls.

Das Puppentheater-Zentrum, das im wesentlichen von der Stiftung Kraus finanziert und errichtet wurde, befindet sich auf einem rund 3.000 Quadratmeter großen Grundstück. Es gibt hier ein Theater mit 100 Sitzplätzen, einen Kreativ- und Spielraum, Foyer, Garderoben und sanitäre Anlagen sowie eine umfangreiche Puppenschau. Grundidee war es, die Kinder am Spiel selbst teilnehmen zu lassen, sie in den verschiedenen Techniken des Puppentheaters zu schulen und auch mit anderen Kindertheatergruppen zusammenzuarbeiten. Ab kommendem Jahr sind Sommercamps für theaterinteressierte Kinder vorgesehen. Der Stiftungsvorstand wird durch einen Vertreter des derzeitigen Urania-Puppentheaters, einen Notar und den Bürgermeister von Sieghartskirchen, Josef Ungler, als Privatmann gebildet. Die Gemeinde nützt das Puppentheater auch für andere Veranstaltungen.

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