Sonnenfinsternis - ein einmaliges Erlebnis

Wien (OTS) - Manche Chancen bieten sich nur einmal im Leben - so auch jenes Himmelsspektakel, das Europa am 11. August in Dunkelheit hüllen wird. Wenn sich der Mond zur Mittagszeit zwischen die Erde und unser Zentralgestirn schiebt, werden Blüten ihre Kelche schließen und Hühner ihre Köpfe einziehen, während Fledermäuse und Astronomen aktiv werden. Aber auch alle anderen sollten die totale Sonnenfinsternis genießen - schließlich wird es das nächste derartige Schauspiel in unseren Breiten erst wieder am 3. September 2081 zu sehen geben.

Früher dachten viele Kulturen, ein Drache würde die Sonne verschlingen und versuchten, diesen mit möglichst viel Lärm zu verscheuchen - was jedesmal funktionierte. Heute kann eine Sonnenfinsternis gar nicht lange genug dauern, meinen zumindest Forscher und die Tourismusbranche. So werden mehr als eine Million Schaulustige aus aller Welt in Süddeutschland und Österreich erwartet, wo zuletzt 1842 eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten war..

Die Zone, in der sich unser Lebensspender vollständig hinter dem Mond verbergen wird, verläuft in einem 150 bis 250 Kilometer breiten Streifen etwas südlich von Gmunden über Windischgarsten bis Pinkafeld. Hier wird die totale Finsternis etwa zwei Minuten und 20 Sekunden anhalten. Außerhalb dieser Kernschattenzone wird sich unser Zentralgestirn "nur" zum Teil verbergen: In Wien und Eisenstadt zu 99, über Klagenfurt und Bregenz zu 98 Prozent.

Beginnen wird das Schauspiel schon um 9.13 Uhr in der Voralberger Landeshauptstadt und um 14.10 Uhr in Deutschkreuz zu Ende gehen, wenn der letzte Schattenrest verschwindet. Das seltene astronomische Ereignis hat es in sich: Wenn der Mond das Zentralgestirn verdeckt, werden Teile der ansonsten im hellen Glanz verborgenen Sonnenatmosphäre, die Korona, in Form eines Strahlenkranzes sichtbar. Beeindruckend sind auch die sogenannten Protuberanzen. Die roten Gebilde sind gigantische Explosionen mit einem Energieäquivalent von mehreren hundert Wasserstoffbomben.

Ob und wieviel von diesen Effekten zu sehen sein wird - da haben die Wettergötter noch ein Wörtchen mitzureden. An eine Voraussage ist zwar nicht zu denken - allerdings sollte es optimistisch stimmen, daß in den beiden vergangenen Jahren am 11. August ein ungetrübter Blick auf die Sonne möglich gewesen wäre.

Ungeschützt sollte man die Sonnenfinsternis aber keineswegs beobachten. Rußgeschwärztes Glas, CDs, Negativ- oder Diafilme stellen einen äußerst fragwürdigen Notbehelf dar. Sie können zwar die Hellkigkeit auf ein erträgliches Maß reduzieren, lassen aber die unsichtbare Infrarot- und Ultraviolettstrahlung durch, welche das Auge auf Dauer schädigen können. Alleine in den USA verloren 145 Personen bei der bisher letzten Sonnenfinsternis weitgehend ihr Augen licht, weil sie auf untaugliche Hausmittel zurückgegriffen haben.

Swarovski Optik bietet nun mit der Sonnenfinsternisbrille, die im Optikfachhandel erhältlich ist, einen sicheren und zugleich preiswerten Schutz an. Schädliche Strahlen werden absorbiert und das Himmelsspektakel kann gefahrlos im Dauerbetrieb bis zu 3 Minuten genossen werden. Diese Brillen dürfen jedoch nicht mit Ferngläsern, Teleskopen, Fotoapparaten oder anderen optischen Hilfsmitteln verwendet werden.

Nah am Geschehen ist man daher Dank der Beobachtungsfernrohre AT80 und AT80HD mit dem speziell beschichteten Objektivsonnenfilter. Die beiden Teleskope bieten durch den 45 Grad-Schrägeinblick angenehmen Komfort. Zudem kann das Himmelsspektakel mit dem Kameraadapter 800 oder 1.100 mm auf Film gebannt werden. Der Filter ist auch einzeln erhältlich und alles andere als eine "Eintagsfliege". Auch nach dem "Jahrhundertereignis" am 11. August kann er zur Beobachtung von Sonnenflecken eingesetzt werden.

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