ots Ad hoc-Service: Sartorius AG <DE0007165607> Hauptversammlung der Sartorius AG am 30. August 1999 in Hannover

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Die ursprünglich für den 24. Juni 1999 vorgesehene ordentliche Hauptversammlung der Sartorius AG, Göttingen, wird am 30. August 1999 um 10.00 Uhr in Hannover stattfinden. Die formale Einberufung wird noch form- und fristgerecht erfolgen.

Ein von dem Anwalt Christoph Wetzler behauptetes Verlangen auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung liegt dem Unternehmen bis heute nicht in wirksamer Form vor; das inzwischen zweimal im Auftrag zweier Familienaktionärinnen an den Vorstand der Sartorius AG gerichtete Verlangen auf Einberufung einer Hauptversammlung nach § 122 Abs. 1 AktG ist vom Vorstand jeweils zurückgewiesen worden, da schon die formalen Voraussetzungen für ein solches Verlangen nicht erfüllt waren. Hierüber war die das Verlangen der Aktionärinnen vorbringende Düsseldorfer Anwaltskanzlei unterrichtet worden.

In dem vom Vorstand der Sartorius AG zurückgewiesenen Verlangen auf eine außerordentliche Hauptversammlung war neben Themen, die Gegenstand der ordentlichen Hauptversammlung sind, der Antrag auf Abwahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern enthalten. Hiernach sollte u.a. der frühere Vorstandssprecher Dr. K. Laleike, der im Frühjahr 1997 durch den Aufsichtsrat von seinem Amt abberufen worden war, in den Aufsichtsrat gewählt werden. Dies vor dem Hintergrund, daß derzeit noch nicht durch das Amtsgericht Göttingen der Testamentsvollstrecker für den Nachlaß des im Jahr 1998 verstorbenen Horst Sartorius, in dessen Nachlaß die Mehrheit der stimmberechtigten Aktien fällt, ernannt worden ist. Der ursprünglich von Herrn Horst Sartorius berufene Testamentsvollstrecker hatte sein Amt für einen siebenstelligen Geldbetrag "verkauft" und an eine von den die außerordentliche Hauptversammlung beantragenden Aktionärinnen benannte Person übertragen. Diese Vereinbarung, die Gegenstand eines Rechtsstreits in drei Instanzen war, ist inzwischen rechtskräftig als rechts- und sittenwidrig eingestuft worden. Das Unternehmen geht davon aus, daß das Amtsgericht Göttingen noch vor der für den 30. August 1999 angesetzten Hauptversammlung einen Testamentsvollstrecker ernennen wird, damit die Mehrheit der stimmberechtigten Aktien vertreten sein kann. Der Vorstand der Sartorius AG wird sich auch weiterhin bemühen, den im April 1997 eingeleiteten Umstrukturierungs-und Ausbau- prozeß des Unternehmens - unabhängig von den in Folge des Ablebens des langjährigen Mehrheitsaktionärs entstandenen familiären gerichtlichen Auseinandersetzungen - zielgerichtet und erfolgreich fortzuführen.

In der am 30. August 1999 stattfindenden Hauptversammlung wird u.a. mit dem Geschäftsjahr 1998 das bisher erfolgreichste Jahr der Konzerngeschichte diskutiert werden. Der operative Gewinn im Konzern betrug im Jahr 1998 30,2 Millionen DM nach einem operativen Gewinn von 23,6 Millionen DM im Jahr 1997 sowie einem operativen Verlust von -1,9 Millionen DM im Jahr 1996. Auch der Unternehmenswert (Marktkapitalisierung) hat sich seit 1996 von unter 100 Millionen DM auf mehr als 300 Millionen DM im Jahr 1999 deutlich verbessert.

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