Shell, BASF und TOTALFINA planen den Bau der weltgrößten Butadiengewinnungsanlage

Port Arthur/USA (ots-PRNewswire) - Die Shell Chemical Company (Houston, Texas), die BASF Corporation (Mount Olive, New Jersey) und FINA Inc. (Plano, Texas), eine Tochtergesellschaft der TOTALFINA-Gruppe, haben eine unverbindliche Absichtserklärung über die Gründung eines Joint Venture unterzeichnet, das die weltgrößte Butadiengewinnungsanlage in Port Arthur, Texas, bauen soll. Butadien wird bei der Herstellung von Gummi- und Plastikprodukten verwendet.

Die Inbetriebnahme der Butadiengewinnungsanlage ist für das Jahr 2002 vorgesehen. Sie wird eine Produktionskapazität von 900 Millionen Pfund pro Jahr haben und neben der FINA-Raffinerie und der Olefin-Dampfcrackanlage liegen, die in Port Arthur von BASF und FINA errichtet werden. Der überwiegende Anteil der Rohstoffe, die in der Butadiengewinnungsanlage verarbeitet werden, wird aus dem Olefin-Komplex von Shell in Deer Park, Texas, kommen sowie aus der Dampfcrackanlage von BASF und FINA, die im Frühjahr 2001 den Betrieb aufnimmt.

Die Anlage wird vorwiegend das osttexanische Gebiet mit Beaumont, Port Arthur und Orange mit Butadien versorgen. Dieses Gebiet ist ein Zentrum der wachsenden US-amerikanischen Nachfrage nach Butadien.

Das Joint Venture wird zu rund 60 Prozent Shell, zu 24 Prozent BASF und zu 16 Prozent FINA gehören.

Die Entwicklung eines Butadiendistributionssystems in dem Gebiet ist geplant, damit das Joint Venture die Kunden besser bedienen kann. Die Pipeline-Verbindung zwischen der neuen Anlage und Deer Park für den Transport von Butadien und Butadien-Rohstoffen wird ebenfalls sichergestellt sein.

Nach den derzeitigen Plänen wird BASF die Butadiengewinnungsanlage betreiben, die aufgrund ihrer noch nicht dagewesenen Größe entsprechende wirtschaftliche Vorteile bieten wird. Die Nähe der Raffinerie von FINA in Port Arthur, der Dampfcrackanlage von BASF und FINA sowie der Butadienmarkt werden zu Synergieeffekten im Betrieb und der Logistik führen.

Eine bindende Vereinbarung wird für das Frühjahr 2001 angestrebt. Sie hängt von der Zustimmung des Managements der beteiligten Unternehmen und den Genehmigungen der entsprechenden Regulierungsbehörden ab. Die Konstruktionsphase beginnt kurz danach. Sie wird in der Spitze ungefähr 400 Konstruktionsmitarbeiter erfordern.

ots Originaltext: FINA Inc.
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Rückfragen bitte an:
Carla Meadows von FINA Inc., Tel.: 972-801-2055, oder Kitty Borah oder Stacy Hutchinson, beide von der Shell Chemical Company, Tel.:
713-241-4544, oder Beth Mentesana von der BASF Corporation, Tel.:
973-426-4144

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