Muzik: Ausbau der Süd- und Westautobahn verkehrspolitische Notwendigkeit

Verkehrschaos und Staus sind längst Realität

St. Pölten (SPI) - Die Situation auf unseren Autobahnen wird zunehmend katastrophaler. Gerade jetzt zu Beginn der Reisezeit sind die Süd- und Westautobahn am schlimmsten davon betroffen. Die Verkehrsproblematik wird in den Sommermonaten noch zusätzlich durch zahlreiche Baustellen verschlimmert. Vor einigen Wochen reichte beispielsweise auf der A2 in Fahrtrichtung Wien ein Stau von Guntramsdorf bis beinahe Leobersdorf zurück. Auf der A1 ist es nicht viel besser. "Verkehrsexperten prognostizieren schon seit Jahren ein stetiges Ansteigen des Individualverkehrs. In Oberösterreich wurde darauf reagiert, indem man die Westautobahn beinahe vollständig auf 3 Spuren je Richtungsfahrbahn ausgebaut hat. In NÖ hingegen gibt es nach wie vor keine Bemühung diesem Beispiel zu folgen, ja mit dem für den Straßenbau verantwortlichen Wirtschaftsminister konnte nicht einmal eine definitive Ausbauplanung paktiert werden", kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hans Muzik, die Verschleppung dieser wichtigen Ausbauvorhaben Niederösterreichs.****

"Wir Sozialdemokraten sind uns über die enorme Wichtigkeit der Erweiterung von A1 und A2 - inkl. Pannenstreifen - schon lange im klaren. Außerdem muß betont werden, daß die beiden Autobahnen jetzt schon nicht mehr genug Kapazität - wie die vielen Staus beweisen -haben. Wie soll es dann gelingen, mit den konstant steigenden Zuwächsen im Bereich des Individualverkehrs in Zukunft fertig zu werden? Deshalb fordern wir LH Erwin Pröll als zuständigen Landesverkehrsreferent von NÖ erneut auf, einerseits für seinen Teil alle notwendigen Schritte für den Ausbau der A1 auf 3 Spuren bzw. der A2 auf 4 Spuren - zusätzlich mit je einem Pannenstreifen je Richtungsfahrbahn - zu unternehmen, und andererseits beim Wirtschaftsminister und Parteikollegen Hannes Farnleitner auf die Aufnahme der Projekte in die Ausbauplanungen der ASFINAG zu drängen. Denn dort ist der umfassende Ausbau der beiden Autobahnen noch nicht enthalten", so der SP-Mandatar abschließend.
(Schluß) sa/fa

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