Wirtschaftskammer fordert billigeren Strom auch für Betriebe

Strompreisvorschläge der SPÖ schädigen Klein- und Mittelbetriebe: "Unverständlich und realitätsfern"

pwk - Die Wirtschaftskammer Kärnten weist die heutigen Aussagen von Landeshauptmann-Stellvertreter Herbert Schiller strikt als unverständlich und realitätsfern zurück. Schiller sprach sich dafür aus, daß von der Strompreissenkung mit 1. September nur die Haushalte profitieren sollten. "Diese Aussage kann nicht unwidersprochen bleiben, schließlich leiden die Kärntner Klein- und Mittelbetriebe seit Jahren unter einem hohen Gewerbetarif", protestiert WK-Präsident Franz Pacher gegen Schillers Ansinnen. ****

Schiller wisse offenbar nicht, daß gerade der Gewerbetarif in den letzten Jahrzehnten gegenüber den Haushalten deutlich benachteiligt wurde. Aus diesem Grunde müsse mehr der Gewerbe- als der Haushaltstarif von der Strompreissenkung in der Höhe von 300 Millionen Schilling profitieren. Zugute kommen würde eine solche Strompreissenkung auch den Arbeitnehmern und Haushalten, weil davon der Wirtschaftsstandort Kärnten profitiert, der eindeutig an Attraktivität gewänne.

Schillers Vorstoß stehe auch im krassen Gegensatz zu der von Bundeskanzler Klima gestern präsentierten "Strategie für Österreich". Während der Kanzler bei Technolgie und Infrastruktur für einen "Sprung nach vorne" eintritt, stelle Schillers Vorstoß eine eklatante Benachteiligung der Klein- und Mittelbetriebe dar.

(Schluß) RH

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß