Die Grünen im Parlament: Sonntagsreden statt Arbeitsplätze!

Wien (OTS) - Der Vorwurf der Grünen Euroteam habe ein Firmengeflecht zu errichten, das nahezu ausschließlich von öffentlichen Aufträgen und Projekten lebt und diese zur Finanzierung der übrigen Unternehmensaktivitäten nutzt ist so von sachlicher Unkenntnis verflochten, daß es langsam mühsam ist, die tibetanische Gebetsmühle der Grünen zu beantworten, ohne daß sichtbare Lernerfolge zu erkennen wären.

Zur Wiederholung und zum mitschreiben:

*Sämtliche EU-Projekte wurden europaweit ausgeschrieben. Zumindest zwei weitere internationale Partner waren Voraussetzung.

* Euroteam muß sämtliche gemeinnützige EU-Projekte belegsmäßig abrechnen.

* Nur anerkannte Belege können abgerechnet werden

* Euroteam hat durchschnittlich 20% - insgesamt 7 Millionen Schilling - weniger in diesen Projekten ausgegeben als bewilligt.

*3 Millionen Schilling wurden aus privaten Mitteln aus dem Wirtschaftsbetrieb der Euroteam kofinanziert.

*EU-Projekte wurden der EU oftmals bis zu einem Jahr vorfinanziert. Auch derzeit werden drei Gemeinschaftsinitiativen vorfinanziert.

* Die Firmenkonstruktion der Euroteam ist ein Beteiligungsunternehmen mit gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Unternehmen an mehreren Standorten und Unternehmensbeteiligungen.

*Diese Firmenkonstruktion ist transparent darlegbar sagt auch
der KSV von 1870.

* Zur heutigen dringlichen Anfrage der Grünen im besonderen:

*Das Call Center der TBK-Euroteam, das mit der
Lehrlingshotline der Bundesregierung nichts zu tun hat - im übrigen sehr wohl über Telefonanschlüsse verfügt (anders denunzierte Voggenhuber) wurde erst Ende November 1997 gegründet. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung der Lehrlingshotline gab es keinerlei wirtschaftliche Beziehungen zwischen Euroteam und TBK. Durch Euroteam gab es bereits Anfang September Gespräche mit mehreren - etwa sechs -Call Center Betreibern - dabei wurde TBK Salzburg, die gen Osten expandieren wollte, unentgeltlich der Hinweis auf einen möglichen Call Center Standort Pöttsching gegeben. An eine Beteiligung seitens Euroteam an einem gemeinsamen Unternehmen mit TBK war zu diesem Zeitpunkt weder seitens TBK Salzburg, noch seitens Euroteam gedacht. Tatsächlich wurde das gemeinsame Unternehmen erst nach positiven Erfahrungen im Rahmen der Lehrlingsoffensive und nach der Wahl Frau Hofers zur Jungunternehmerin des Jahres 1997 am 27.11. 1997 gegründet und im März 1998 in Betrieb genommen.

"Wenn der Vorwurf nun darin besteht, daß wir in der Folge einer professionellen Zusammenarbeit uns entschlossen haben uns aus privaten Mitteln an einem Unternehmen zu beteiligen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen, nehme ich das gerne auf mich. Die immer wieder aus Politikermund blumig geforderte Unternehmensgründerwelle wird nur auch Unternehmer brauchen, die diese Unternehmen gründen und führen. Die Moral von der Geschicht:: Sonntagsreden statt Arbeitsplätze!", schloß Stuhlpfarrer.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: 01/ 214 15 17

Lukas Stuhlpfarrer, LL.M Vorstand Euroteam AG

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS