Hormonfleisch-Streit: US-Strafzölle mit 116,8 Mio Dollar fixiert

WKÖ-Graf: Reduzierung des ursprünglich viel höheren Betrages läßt Österreichs Betriebe auf geringere Betroffenheit hoffen

PWK - Das Schiedsgericht der Welthandelsorganisation WTO hat nun die tatsächliche Schadenshöhe im Hormonstreitfall zwischen der USA und der EU mit 116,8 Mio US-Dollar (rd. 1,6 Mrd Schilling) festgelegt. "Ursprünglich wurde von den USA ein Schaden von 900 Mio US-Dollar behauptet", berichtet Günther Graf, Leiter der Abteilung für Integrations- und Handelspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich. "Aufgrund der Reduzierung des Schadensbetrages durch die WTO hoffen wir, daß folglich auch die österreichischen Unternehmen entsprechend geringer zur Kasse gebeten werden", so Graf. ****

Endgültige Klarheit darüber werde aber erst die Veröffentlichung der Liste der Produkte, die nun wirklich mit 100%-Strafzöllen belastet werden, bringen. Diese werde in den nächsten Tagen erwartet. "Gibt es nicht doch noch eine gütliche Einigung zwischen der USA und der EU, was eher auszuschließen ist, können die USA die Strafzölle spätestens ab dem 23. Juli 1999 einheben", erklärt Graf. Von der Produktliste betroffen könnten österreichische Betriebe vor allem bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Nahrungsmitteln, sowie bei industriellen Produkten wie Viskosefasern, -Garne, Haarschneidemaschinen und Motorrädern sein.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
IH-Abteilung
Tel. 50105 DW 4211Mag. Susanne Schrott

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/RD. 1,6 MRD SCHI