Selbst Euroteamberechnung beweist: Wirtschaft spart 6 Mrd ÖS

Hoher Beratungsaufwand der Wirtschaftskammern, allerdings ohne staatliche Finanzierung

PWK - "Wendet man die von Euroteam Vienna durchgeführte 'Milchmädchenberechnung' (Ausbildungsplatz in alternativen Ausbildungsmaßnahmen: 160.000,- Schilling pro Jahr und Jugendlichem) auf die rund 40.000 Jugendlichen im ersten Lehrjahr an, deren überwältigende Mehrzahl in Ausbildungsbetrieben der Wirtschaft ausgebildet wird, so kommt man auf rund 6 Mrd Schilling, die die Wirtschaft Jahr für Jahr dem Staat durch ihr Ausbildungsengagement erspart", stellt Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildung in der Wirtschaftskammer Österreich, fest. ****

"Die teuren Aktivitäten von Euroteam Vienna im Rahmen der Lehrlingsoffensive der Bundesregierung werden durch den konti-nuierlichen Beratungs- und Informationsaufwand der Wirtschafts-kammern, und zwar ohne staatliche Förderungen, durchaus in den Schatten gestellt", so Piskaty. Ohne permanente Betreuung der Mitgliedsunternehmen durch das weit gestreute Netz der Bezirksstellen, der WIFI-Betriebsberater, der Berater der Lehrlingsstellen sowie Informationstätigkeit über diverse Medien wären die guten Ergebnisse in der Lehrlingsbeschäftigung in Österreich nicht erreichbar gewesen.

Ganz abgesehen davon wird durch das System der Lehrlingsausbildung ein wesentlicher Beitrag zur Beseitigung von Jugendarbeitslosigkeit und späterer Arbeitslosigkeit von ausgelernten Fachkräften erbracht, wie hohe Jugendarbeitslosigkeit in anderen EU-Staaten ohne Lehrlingsausbildung beweisen.

Damit relativiert sich auch der gern gemachte Vorwurf, die Wirtschaft würde seit den beiden "Lehrlingspaketen" mit Erleichterungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen und jetzt mit der Einführung von Steuer-freibeträgen "Milliardengeschenke" kassieren. Tatsächlich leistet der Staat mit diesen Maßnahmen nur einen durchaus bescheidenen Beitrag zu den Kosten der Lehrlingsausbildung, welche nach wie vor die Betriebe auf sich nehmen.

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Dr. Georg Piskaty

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