Grüne Zwischenbilanz zur Wiener Verkehrspolitik

Wien, (OTS) Zu einem Plädoyer für mehr Radwege und für eine intensivere Förderung des Radverkehrs geriet die Zwischenbilanz
der Grünen zur Wiener Verkehrspolitik von Klubobmann Mag.
Christoph Chorherr am Dienstag. In einem Pressegespräch listete Chorherr aus seiner Sicht zahlreiche Planungssünden der Wiener Verkehrspolitik auf. Besonders nahm der Grün-Politiker die neue Garagensubvention aufs Korn. Nach Berechnungen der Grünen werden
in den nächsten Jahren in Wien ca. 700 Millionen Schilling in den Bau von Garagen gesteckt.

Seiner Kritik stellte Chorherr mehrere
Verbesserungsvorschläge gegenüber, die vor allem dem Radverkehr in Wien dienen würden. Grundsätzlich fordern die Grünen ein eigenes Verkehrsressort für Wien, um die derzeitige Kompetenzaufteilung
auf drei Ressorts zu beenden. Weiters sollte es eine Radverkehrsförderung von mindestens 50 Millionen Schilling jährlich geben. Für den Bereich des öffentlichen Verkehrs wollen die Grünen die Verlängerung mehrerer Straßenbahnlinien in das Wiener Umland, die Schaffung von Durchmesserlinien und Tarifverbesserungen für Studenten. Weiters sollten große Randgemeinden, wie Klosterneuburg oder Perchtoldsdorf und die Shopping City Süd in die Tarif-Kernzone einbezogen werden. Der Anteil des Radverkehrs in Wien von derzeit 3 Prozent sollte zumindest verdoppelt werden, forderte Chorherr. (Schluß) js/rr

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