Aktive Teilnahme der Betriebe an E-Commerce muß gefördert werden!

Arbeitsgemeinschaft Informationsgesellschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ruft Regierung zum Handeln auf

PWK - Die Regierung Irlands hat kürzlich eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um die Teilnahme der irischen Unternehmen am elektronischen Geschäftsverkehr als erfolgreiche Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zu fördern. Diese Ankündigung nimmt die Arbeitsgemeinschaft Informationsgesellschaft in der Wirtschaftskammer Österreich zum Anlaß, die österreichische Bundesregierung erneut aufzufordern, ehebaldigst eine vergleichbare Initiative für die heimische Wirtschaft zu starten. ****

Das Interesse österreichischer - speziell klein- und mittelbetrieblicher - Unternehmen, ihre Voraussetzungen sowie ihre Innovationskraft liegen über dem europäischen Durchschnitt. Das beweisen spektakuläre Einzelprojekte und die jüngsten internationalen Vergleiche. "Dem steht trotz mehrfacher Aufforderung durch die in der Arbeitsgemeinschaft Informationsgesellschaft zusammenarbeitenden

Branchen eine relative Interesselosigkeit der Bundespolitik gegenüber", ärgert sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Friedrich Bock. Begrüßenswerte Aktionen wie help.gv.at blieben leider nur Einzelvorstöße.

Hingegen hat der Ministerpräsident der Irischen Republik, Bertie Ahern, vor wenigen Tagen unter anderem folgende Unterstützungsmaßnahmen angekündigt:

- einen Internet-fähigen globalen "Superhighway"-Anschluß für Irland

bis Mitte 2000
- eine Breitband-Infrastruktur für 120 regionale Zentren
- einen speziellen Entwicklungsfonds für KMUs im elektronischen Geschäftsverkehr

- die Dotierung einer speziellen Ausbildungs- und Weiterbildungsinitiative mit 365 Millionen Pfund.

"Es ist höchste Zeit, daß - so wie in Irland und anderen Ländern -E-Commerce zur Chefsache gemacht wird, damit die vielen Einzelinitiativen sinnvoll ergänzt und gefördert werden können und Österreich nicht den Anschluß an das am stärksten wachsende Segment der Wirtschaft verliert", betonte Bock.

Bock verwies auf die konkreten Vorschläge und Forderungen der Arbeitsgemeinschaft, die seit November 1998 unbeantwortet in den Schreibtischen verschiedener Ministerien ruhen. "Solange nicht die elektronische Zukunft der Wirtschaft und Gesellschaft den nötigen Stellenwert in der Politik erhält, sondern - auch im Bereich der Öffentlichen Verwaltung - Einzelinitiativen überlassen bleibt, können die Chancen Österreichs als Drehscheibe im internationalen E-Commerce nicht optimal genützt werden."

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