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Vorläufige Zahlen zum 1. Halbjahr 1999

Der konsolidierte Konzernumsatz des
Kfz-Handels- und Dienstleistungskonzems SG Holding AG ist in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999 nach noch vorläufigen Zahlen auf rund 900 Mio. DM (Vorjahresperiode 955 Mio. DM) zurückgegangen. Die Umsatzerlöse der nicht konsolidierten Beteiligungsgesellschaften lagen per 30. Juni 1999 bei über 181 Mio. DM nach 174 Mio. DM im Vorjahreszeitraum. Damit erreichte der Gruppenumsatz in den ersten sechs Monaten rund 1.081 Mio. DM gegenüber 1.129 Mio. DM in der Vorjahresperiode.

Wie der Vorstand der SG Holding AG anläßlich der 79. ordentlichen Haupt- versammlung am 13. Juli 1999 in Stuttgart weiter bekannt gibt, ist diese Entwicklung vor allem auf niedrigere Fahrzeugauslieferungen bei den Marken Ford und Hyundai sowie bei Zweirädern zurückzuführen. Die gesamten Fahrzeug- auslieferungen lagen bei 33.400 Einheiten gegenüber 39.950 Einheiten in der Vorjahresperiode. Die Ursachen sind im Unternehmensbereich Ford das rückläufige Großkundengeschäft und der niedrigere Marktanteil des Herstellers. Auch das Gebrauchtwagengeschäft lief verhalten. Das Ergebnis im Untemehmensbereich Ford schwächte sich erheblich ab, blieb aber deutlich positiv. Im Unternehmensbereich Automobil-Aktivitäten anderer Marken (AMH) waren die Hyundai-Auslieferungen rückläufig. Der Handel startete mit einem sehr hohen Lagerbestand in das Jahr 1999, der mit aufwendigen Verkaufsförderungsmaßnahmen im 1. Halbjahr abgebaut wurde. Dies führte zu einem deutlich negativen Ergebnis. Inzwischen haben sich die Bestände weitgehend normalisiert, so daß für die kommenden Monate mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung bei Hyundai Motor Deutschland gerechnet werden kann. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Fiat-Bereichs verlief auf dem erfreulichen Vorjahresniveau. Insgesamt bestehen Chancen, daß die AMH bis zum Jahresende einen positiven Ergebnisbeitrag erwirtschaftet.

Im Unternehmensbereich Finanzdienstleistungen konnten sowohl die LHS Leasing- und Handelsgesellschaft Deutschland mbH als auch die SG Bank AG ihre Umsatz- und Bestandszahlen deutlich steigern. Die konsolidierten LHS-Umsätze nahmen um 7 Prozent auf 173 Mio. DM zu. Einschließlich der nicht konsolidierten Gesellschaften stieg der LHS-Gruppenumsatz um über 6 Prozent auf 364 Mio. DM. Der Bestand erhöhte sich um mehr als 8 Prozent auf rund 51.500 Verträge.

Die SG Bank AG entwickelte sich ebenfalls erfreulich. Das Geschäftsvolumen stieg per 30. Juni 1999 auf rund 644 (Vorjahr 610) Mio. DM. Bei den Absatzfinanzierungen wurde mit über 44.100 (Vorjahr 34.100) Verträgen ein Volumen von 471 (Vorjahr 372) Mio. DM erreicht. Die SG Bank arbeitet inzwischen mit rund 950 (Vorjahr 850) Händlern zusammen.

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern im 1. Halbjahr 1999 liegt aufgrund der genannten Entwicklungen bei 1,1 Mio. DM gegenüber 14,5 Mio. DM in der Vorjahresperiode. Im 2. Halbjahr 1999 rechnen wir mit einer Verbesserung der Ertragslage. Allerdings wird das Niveau des Vorjahres nicht erreicht werden.

Aus der künftigen Zusammenarbeit mit der schweizerischen Frey-Gruppe erwartet die SG Holding AG ein beträchtliches Synergiepotential. Vor allem für die konzerneigenen Finanzdienstleister LHS und SG Bank eröffnet die Zusammenarbeit mit dem neuen Hauptaktionär der SG Holding mittelfristig zusätzliche Wachstumschancen. Auch das traditionelle Kerngeschäftsfeld, der Kfz-Handel, wird von der langfristig angelegten strategischen Zusammenarbeit mit dem neuen Investor profitieren. Im Unternehmensbereich Ford eröffnen sich zudem weitere Marktpotentiale durch das neue Wirtschaftsraumkonzept des Herstellers und durch die eingeleitete Erneuerung sowie Erweiterung der Fahrzeugpalette.

Anfang Mai 1999 hatte die Frey-Gruppe, Zürich, den Vertrag zur Übernahme von 76 Prozent der Stammaktien geschlossen. Nach der Genehmigung durch das Bundeskartellamt wurden die Aktien am 29. Juni 1999 an die Frey AG & Co. KG, Friedberg, übertragen. Die restlichen 24 % der Stammaktien werden noch von den Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) gehalten, jedoch sukzessive an den neuen Hauptaktionär abgegeben. Die Frey AG & Co. KG hat auch die von den bisherigen Hauptaktionären - Gothaer Versicherungsgruppe und SSB - gehaltenen Vorzugsaktien übernommen. Die seit 1924 bestehende Emil Frey-Gruppe, Zürich, ist der zweitgrößte schweizerische Autoimporteur und -einzelhändler.

Der ausführliche Halbjahresbericht wird Anfang August 1999 veröffentlicht.

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