Rund 2400 betriebliche Lehrstellen durch Euroteam-Berater.

Ersparnis für Bund: rund 380 Millionen Schilling

Wien (OTS) - Anläßlich der diese Woche im Nationalrat stattfindenden Behandlung der Aktivitäten der Lehrlingsoffensive der Bundesregierung stellte der Vorstand der Euroteam Gruppe, Lukas Stuhlpfarrer, im Gespräch mit Journalisten heute erneut die Ergebnisse der Euroteam-Aktivitäten im Rahmen der Lehrlingsoffensive fest:

"Euroteam war für das Projektmanagement und die Koordination der Lehrlingsoffensive im bezug auf ihre betriebliche Umsetzung zuständig.

Unser Ziel war es als Unternehmen möglichst viele andere Unternehmen über Veränderungen, Chancen und Möglichkeiten der betrieblichen Berufsausbildung zu informieren und dazu zu bewegen erstmals eine Lehrlingsausbildung zu beginnen oder zusätzlich Lehrlinge aufzunehmen", so Stuhlpfarrer.

Bundeskanzler Klima und Vizekanzler Schüssel, sowie Arbeitsministerin Hostasch und Wirtschaftsminister Farnleitner richteten sich 1997 und 1998 in direkten Schreiben an rund 200.000 Betriebe mit der persönlichen Aufforderung zusätzliche Lehrstellen zu schaffen.

16.000 Betriebe wurden im Gefolge dieser Mailings telefonisch kontaktiert. Ziel der Telefonate war es, Termine für die Berater der Lehrlingsoffensive zu vereinbaren. Im speziellen wurden Unternehmen angerufen, denen es erstmals möglich war in neuen Lehrberufen auszubilden (EDV-Firmen, Grafiker, Rechtsanwälte, etc.). Durch diese Aktion wurden mit 1600 Betrieben ein persönlicher Beratungstermin vereinbart, 2400 Lehrstellen von Unternehmen österreichweit nach erfolgter Beratung angeboten. Diese Maßnahmen und das schon damals erfolgreiche Zwischenergebnis wurden auch bereits in einer gemeinsamen Pressekonferenz von Sozialministerin Hostasch und Wirtschaftsminister Farnleitner am 28. Oktober 1998 präsentiert.

Die Einrichtungen von Lehrgängen und Stiftungen erfolgte hingegen durch die Landeshauptleute, Sozialpartner und die regionalen Geschäftsstellen des AMS. "Eine wichtige und richtige kurzfristige Maßnahme, bedenkt man die einzig denkmögliche Alternative: tausende Jugendliche ohne Ausbildung und Zukunft", betonte Stuhlpfarrer

Jeder Ausbildungsplatz in alternativen Ausbildungsmaßnahmen kostet letztlich rund 160.000 Schilling pro Jahr und Jugendlichen. Rund 1600 Betriebe wurden durch Euroteam-Berater persönlich besucht. Durch die im Rahmen der Lehrlingsoffensive so angebotenen 2400 Lehrstellen ersparten sich Bund und Länder somit rund 380 Millionen Schilling (2400x160.000)

"Unser Ergebnis liegt klar am Tisch. Vielen Jugendlichen konnte durch konkreten Einsatz statt Sonntagsreden eine Zukunft in Form einer Lehrstelle geboten werden. Das ist für mich der Lohn unserer Arbeit, so Stuhlpfarrer.

Euroteam kann für die Projektkoordination seines Unternehmens über den Zeitraum von zwei Jahren rund 2,6 Millionen Schilling verrechnen.

Für Personal- und Sachkosten der Berater wurde uns in den gesamten zwei Jahren ein 1:1 Kostenersatz durch das AMS gewährt.

"Für uns als Unternehmen ist die Lehrlingsoffensive - nicht zuletzt durch diese Rufmordkampagne - ein glatter Verlust -menschlich ist aber für mich persönlich jede Lehrstelle, die wir geschaffen haben, ein Riesengewinn", macht Stuhlpfarrer für sich eine eigene Rechnung auf.

Jeder Unternehmer muß sich aber jetzt letztlich überlegen, ob er in Zukunft bei Ausschreibungen für EU-Gelder (über die ja in letzter Zeit sehr viel verhandelt wurde) teilnimmt und unter anderem dadurch auch neue Arbeitsplätze schafft, zum anderen aber auch bedenken , ob er es sich als Unternehmer leisten kann, die Koordination von öffentlichen - durchaus sehr sinnvollen - Aufträgen durch die Bundesregierung anzunehmen. Besteht doch die Gefahr jederzeit in eine Wahlkampfschlacht gezogen zu werden und plötzlich selbst und mit seinen Mitarbeitern in der Öffentlichkeit als "Gauner, Krimineller und Betrüger" (Westenthaler) denunziert zu werden, bemerkte Stuhlpfarrer.

P.S.: "Den Beratungen des Nationalrates werde ich selbstverständlich als überaus interessierter Zuhörer persönlich beiwohnen. Einerseits bin ich gespannt, ob seitens der Opposition Interesse besteht sich auch sachlich mit den Ergebnissen der Lehrlingsoffensive auseinanderzusetzen, andererseits erleichtert es ungemein weitere Denunziationen, Lügen und Unwahrheiten im O-Ton -nicht erst nach durch die Abgeordneten korrigierter Abschrift des Stenographischen Protokolls - unverzüglich einzuklagen", schloß Stuhlpfarrer.

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