Schimetschek fordert mehr Prämiendisziplin

Wien (OTS) - Der Generaldirektor des neuen UNIQA-Versicherungskonzern, Herbert Schimetschek, rechnet mit einem baldigen Ende des erbarmungslosen Preiswettbewerbs auf dem österreichischen Versicherungsmarkt. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Schimetschek im FORMAT-Interview: "Das Geschäft muß wieder auf gesunde Beine gestellt werden. Die Versichererungen müssen eben risikobewußter werden. Aber es gar keinen Sinn, lautstark auf nationaler Ebene oder in Verbänden Vernunft zu einzumahnen. Wir alle werden dafür bezahlt, das eigene Haus in Ordnung zu halten. Es wird bei der UNIQA sicher nicht alles so bleiben, wie bisher."

Demnach sei es laut Schimetschek durchaus möglich, daß die Prämien in einzelnen Sparten wieder steigen. Schimetschek: "Wir haben, speziell in der KFZ-Versicherung, teilweise weit übers Ziel hinausgeschossen. Und das hat sich, wie wir alle in den Bilanzen sehen, nicht gerade bewährt. Tatsache ist, daß der Preiskampf mit einer Heftigkeit geführt wird, wie nirgendwo sonst in Europa. Das ist ein hausgemachtes, rein österreichisches Problem."

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