Kelag-Aufsichtsrat: SPÖ-Unterrieder kritisiert Diktat von Banken und Industrie

Extrem einseitige Zusammensetzung beläßt Interessen der Haushalte und Kleingewerbetreibenden auf der Strecke

Klagenfurt (SP-Ktn) - Als "eine Diktatur der Banken und Industriellen" bezeichnet heute Kärntens SPÖ-Landesrat Adam Unterrieder den von LH Haider durchgedrückten Aufsichtsrat der Kelag. Bei diesem Diktat Haiders würden die besonderen Interessen der kleinen Strombezieher, der Haushalte und auch der Kleingewerbetreibenden völlig auf der Strecke bleiben. "Das Diktat Haiders entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Diktat der Banken und Industriellen zulasten der Masse der kleinen Strombezieher", so Unterrieder.

Durch das völlige Ausgrenzen der Haushalte und Kleingewerbetreibenden drohe eine Strompolitik zulasten dieser Gruppe. Es bestehe die ganz konkrete Gefahr, daß die Haushalte auch weiterhin die vergünstigten Tarife der Stromintensiven Großindustrien subventionieren müssen. "Für die SPÖ ist es jedenfalls nicht akzeptabel, daß bei dieser Haiderschen Brachialbestellung die Haushalte und Kleingewerbetreibenden völlig unter die Räder kommmen", betont der Kärntner SPÖ-Landesrat.

Unabhängig von der Kompetenz der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder sei die Zusammensetzung des Aufsichtsrates "extrem einseitig". damit habe LH Haider gezeigt, daß ihm die Interessen der kleinen Strombezieher und der Haushalte völlig egal seien, kritisiert Unterrieder.

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