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Waagner-Biro Binder AG gibt
Fassadentechnik an deutsche MERO ab - Arbeitsplätze und Fortführung am Standort Gleisdorf gesichert - Gespräche mit Landesrat Herbert Paierl über Investitionsförderungen

Die Waagner-Biro Binder AG (WBB) setzt ihr Sanierungskonzept zügig und entschlossen fort. Mit Stichtag 1. Juli 1999 hat das Unternehmen den Bereich Fassadenbau am Standort Gleisdorf aufgegeben und die Mitarbeiter und Assets an die MERO System GmbH Gleisdorf, einer Tochtergesellschaft der MERO System GmbH & Co KG, Würzburg, Deutschland, abgegeben. Über den Kaufpreis wurde zwischen den beiden Seiten Stillschweigen vereinbart. Der Kaufvertrag umfaßt den in Gleisdorf bei Graz befindlichen Bereich Fassadenbau mit allen Maschinen und sonstigen Anlagen. Die Produktionshalle sowie das dazugehörige Betriebsgelände werden von MERO auf Basis eines Mietvertrages genutzt werden. Die restlichen noch nicht fertiggestellten Aufträge werden von der Fassadentechniksparte der Waagner-Biro Binder endabgewickelt.

Die MERO GmbH & Co KG mit Sitz in Würzburg ist ein Spezialist im Bereich Bausysteme mit dem Schwerpunkt Stahl/Glas Technik mit Außenstellen in Singapur, Großbritannien, Italien, Belgien und den USA. Die Übernahme des Standortes Gleisdorf bedeutet für MERO die Kompetenzabrundung dieses Geschäftsfeldes sowie den Einstieg in den österreichischen Markt.

Beide Vertragspartner legten in den Verhandlungen größten Wert auf die Erhaltung der Arbeitsplätze im steirischen Gleisdorf. Dort sind in der Sparte Fassadenbau der WBB derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt, die zur Gänze vom neuen Eigentümer übernommen werden. Man hat die Absicht den Standort Gleisdorf zu einem Kompetenzzentrum für Fassadentechnologie auszubauen. Wesentlich beigetragen zu dieser zukunftstragenden Lösung hat das Land Steiermark. Zwischen Wirtschaftslandesrat DI Herbert Paierl und dem neuen Eigentümer haben bereits Gespräche über mögliche Förderungen, die sowohl standort- als auch arbeitsplatzsichernde Investitionen voraussetzen, stattgefunden.

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