Park-and-ride-Anlage beim Bahnhof Korneuburg ist fertiggestellt

Pröll: Neue Technologie zur Entlastung Wiens

St.Pölten (NLK) - Die kürzlich fertiggestellte Park-and-ride-Anlage beim Bahnhof Korneuburg mit 432 Pkw-Stellplätzen wird am kommenden Montag, 12. Juli, offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat diesen weiteren Meilenstein zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs durchgesetzt und die Übernahme von 35 Prozent der Gesamtkosten oder 13,79 Millionen Schilling seitens des Landes sicherstellt. Das Parkdeck zur Erleichterung des Berufspendlerverkehrs in Korneuburg ist laut Pröll in zweifacher Hinsicht besonders bemerkenswert:

"Zum einen wurde hier mit der Stahlkonstruktion eine neue Technologie angewendet, die - sowie in Korneuburg - auch bei künftigen Anlagen eine Senkung der Baukosten bewirken soll. Zum anderen ermöglichen wir damit bereits vor den Toren Wiens den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und tragen so zu einer Verkehrsentlastung des Wiener Stadtgebietes bei. Aus diesem Grund hat sich auch die Stadt Wien, wie schon in Groß Schwechat und Gramatneusiedl, finanziell an der Anlage beteiligt", so Pröll.

Neben den 432 Pkw-Abstellplätzen umfaßt das Parkdeck auch 120 überdachte Fahrradabstellplätze. Laut Vertrag trägt von den 39,4 Millionen Schilling Gesamtkosten die ÖBB 50 Prozent oder 19,7 Millionen Schilling, das Land 35 Prozent (13,79 Millionen Schilling) und die Stadtgemeinde Korneuburg 15 Prozent (5,91 Millionen Schilling). Die 35 Prozent des Landes enthalten auch 2 Millionen Schilling als Beitrag von Wien.

Rechtliche Grundlage des im Juli 1998 begonnenen Baues ist das Übereinkommen des Landes Niederösterreich mit dem Bund aus dem Jahr 1994 zum Ausbau des Park-and-ride-Anlagen-Systems in Niederösterreich, die Bauherrschaft liegt bei der ÖBB.

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