NÖ Mietervereinigung fordert Senkung statt Freigabe der Maklerprovision

Niederösterreich (OTS-SPI) "Durch eine Freigabe der Maklerprovisionen werden die Wohnungssuchenden noch mehr der Willkür der Makler ausgesetzt. Nur eine Senkung der gesetzliche verankerten Höchstgrenze ist eine tatsächliche Verbesserung", kommentierte die Präsidentin der NÖ - Mietervereinigung, Helene Konecny, die Ankündigung von Wirtschaftsminister Dr. Hannes Fahrnleitner, die Maklerprovision freizugeben.

Verglichen mit anderen europäischen Staaten liegt Österreich, was die Maklerprovisionen betrifft, im Spitzenfeld. So muß der Mieter hierzulande fast doppelt soviel Provision zahlen, wie in Deutschland. Pro Jahr werden landesweit etwa 50.000 Mietverträge neu abgeschlossen, bereits jetzt werden in 15 Prozent der Fälle zu hohe Provisionen verlangt. Eine Freigabe hätte noch höhere und unkontrollierbare Zahlungen zur Folge.

" Die Mietervereinigung Niederösterreich fordert daher Wirtschaftsminister Fahrnleitner auf, rasch bei unbefristeten Mietverträgen eine Senkung der Höchstgrenze auf zwei Nettomonatsmieten statt der derzeit zulässigen drei Bruttomonatsmieten und bei befristeten _Verträgen die Senkung auf eine Nettomonatsmiete umzusetzen", teilt die Präsidentin der Niederösterreichischen Mietervereinigung, Helene Konecny mit. (schluss)

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