AMS Wien: Förderungen an Vereine nur nach arbeitsmarktpolitischen Gesichtspunkten

Wien (OTS) - "Nicht die Parteinähe sondern der arbeitsmarktpolitische Nutzen ist für die Vergabe einer Förderung entscheidend," erklärt Klaus Werner, Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Wien, anlässlich der heute erhobenen Vorwürfe über Förderungen für Vereine im SP-Umfeld. "Wir fördern auch nicht die Vereine selbst, sondern vielmehr Beratungsleistungen oder Beschäftigungsverhältnisse, die von Vereinen geboten werden. Entscheidend ist hier nur das jeweils vorgelegte arbeitsmarktpolitische Konzept. Sonst müßte man auch sagen, daß es Förderungen für Vereine im VP-Umfeld gibt," betont Werner weiter. Das Arbeitsprogramm mit den Maßnahmen wurde in den sozialpartnerschaftlichen Gremien des AMS Wien einvernehmlich beschlossen.

Umorganisation des AMS Wien

Zur Reform des Arbeitsmarktservice Wien verweist Klaus Werner auf das bereits 1994 begonnene Dezentralisierungskonzept in Wien. Im Jänner 1999 erfolgte dann der einstimmige Beschluß der Sozialpartner zum zweiten Reformschritt des AMS Wien. Bis Ende Juli 1999 wird ein Umsetzungskonzept für diese Reform ausgearbeitet, das im Landesdirektorium genehmigt werden soll. Die Umsetzung soll dann bis Ende 2001 abgeschlossen sein.

Arbeitslosigkeit

Ende Juni waren in Wien 63.393 Arbeitslose vorgemerkt. Dies sind um insgesamt 7.492 Personen weniger als im Juni des Vorjahres. Die Prognosen von Experten (IHS, WIFO) sagen auch für die nächsten Monate eine positive Arbeitsmarktentwicklung voraus. So hat es in Wien Ende Juni um 8.400 Arbeitsplätze mehr gegeben als im Juni des Vojahres.

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