Mietervereinigung fordert Senkung statt Freigabe der Maklerprovisionen

Wien (OTS) - "Durch eine Freigabe der Maklerprovisionen werden die Wohnungssuchenden noch mehr der Willkür der Makler ausgesetzt. Nur eine Senkung der gesetzlich verankerten Höchstgrenze ist eine tatsächliche Verbesserung", kommentiert NRAbg. Doris Bures, Vorsitzende der Mietervereinigung Österreichs, die Ankündigung von Wirtschaftsminister Dr. Hannes Farnleitner, die Maklerprovisionen freizugeben.

Verglichen mit anderen europäischen Staaten liegt Österreich, was die Maklerprovisionen betrifft, im Spitzenfeld. So muß der Mieter hierzulande fast doppelt soviel Provision zahlen, wie in Deutschland. Pro Jahr werden landesweit etwa 50.000 Mietverträge neu abgeschlossen, bereits jetzt werden in 15 % der Fälle zu hohe Provisionen verlangt. Eine Freigabe hätte noch höhere und unkontrollierbare Zahlungen zur Folge.

"Die Mietervereinigung fordert daher Wirtschaftsmin. Dr. Farnleitner auf, rasch bei unbefristeten Mietverträgen eine Senkung der Höchstgrenze auf zwei Netto-Monatsmieten statt der derzeit zulässigen drei Brutto-Monatsmieten, und bei befristeten die Senkung auf eine Netto-Monatsmiete umzusetzen", betont Doris Bures, Vorsitzende der Mietervereinigung Österreichs.

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