Erfolg für internationale Gewerkschaftssolidarität

Dita Indah Sari frei

Wien (ÖGB). "Internationale Solidarität hat Erfolg", unterstrich heute ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits angesichts der Freilassung der indonesischen Gewerkschafterin Dita Indah Sari.
Die ÖGB-Frauen hatten mit einer breiten Solidaritätsaktion für die inhaftierte Gewerkschafterin auf die Missachtung von Menschen- und Gewerkschaftsrechten aufmerksam gemacht. ++++

Damals wurden dem indonesischen Botschafter mehr als 3.000 Unterstützungserklärungen zur Entlassung der indonesischen Gewerkschafterin überreicht.

Csörgits: "Es ist höchste Zeit, dass Gewerkschaftsrechte weltweit anerkannt werden. Im Durchschnitt werden jedes Jahr mehr als 300 Menschen auf Grund ihrer Gewerkschaftsarbeit getötet. Fast 2.000 Menschen werden gefoltert, weitere 5.000 für einige Zeit inhaftiert, zum Teil lebenslänglich. Weitere 70.000 bis 100.000 Menschen verlieren ihre Arbeit wegen der Wahrnehmung ihrer Gewerkschaftsrechte."

Solidaritätsaktionen für diese KollegInnen seien daher nicht nur Anerkennung und Respekt für deren Arbeit, sie erzeugten Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und so Druck auf Regierungen, betonte Csörgits.

Indah Sari hatte sich im Juli 1996 im Zuge einer friedlichen Demonstration für die Anhebung der indonesischen Mindestlöhne eingesetzt. Die Demonstration wurde gewaltsam aufgelöst, seither war Sari inhaftiert. (bfm)

ÖGB, 8. Juli 1999 Nr. 358

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