Amaliendorf-Aalfang ist Marktgemeinde

Übergabe der Urkunde durch LH Pröll am Samstag

St.Pölten (NLK) - Mit einer Feier, der Übergabe der Urkunde durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger sowie der Enthüllung des Gemeindewappens begeht Amaliendorf-Aalfang im Bezirk Gmünd am Samstag, 10. Juli, die Erhebung zur Marktgemeinde.

Die Gemeinde Amaliendorf-Aalfang besteht aus den drei Katastralgemeinden Amaliendorf, Aalfang bzw. Falkendorf und umfaßt eine Fläche von rund 804 Hektar. Die Anfänge der 1968 vereinigten vormaligen Ortsgemeinden Amaliendorf und Aalfang mit Falkendorf liegen im 18. Jahrhundert. Als älteste der drei Streusiedlungen entstand seit etwa 1714 Aalfang, der bereits seit dem 17. Jahrhundert belegte Name der Siedlung weist auf einen Fangplatz für Aale hin. Falkendorf leitet seinen Namen von seinem Gründer Graf Niklas Falkenhayn ab, dem Besitzer der Herrschaft Schrems. Amaliendorf schließlich wurde 1799 vom Inhaber der Herrschaft Schwarzenau, Vinzenz Graf Strassoldo, durch Verkauf von Rodungsgrundstücken an Interessenten mit Verpflichtung zum Hausbau angelegt und ist nach Erzherzogin Amalia benannt, deren Obersthofmeister Graf Strassoldo gewesen war.

Infolge der vorteilhaften Lage zwischen den angrenzenden Betriebszonen der Stadtgemeinden Schrems und Heidenreichstein gilt Amaliendorf-Aalfang für Betriebsansiedlungen als besonders empfehlenswert und wurde im NÖ Gewerbe- und Industrie-raumordnungsprogramm als Förderungsgebiet ersten Ranges eingestuft.

Derzeit stellen 22 im Ort ansässige Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe ca. 100 Arbeitsplätze zur Verfügung.

Nachdem die Einwohnerzahl bis auf 1.146 im Jahr 1991 abgesunken war, sind derzeit wieder 1.608 Personen gemeldet, 415 davon als Zweitwohnsitzer. Zur Zeit sind 620 Haushalte ausgewiesen, die kontinuierlich anwachsende Häuserzahl hält derzeit bei 559. Der jahrzehntelang vorherrschenden Landflucht steht in neuerer Zeit die zunehmende Ansiedlung von Zweitwohnsitzern aus dem städtischen Raum gegenüber.

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