1998: In Niederösterreich mehr Sterbefälle als Geburten

Zahl der Geburten nahm um 3,7 Prozent ab

St.Pölten (NLK) - Die Bevölkerungsbewegung für 1998 liegt vor. Und da zeigen sich, verglichen mit 1997, doch einige bemerkenswerte Ergebnisse: Weniger Geburten, ein steigender Anteil unehelicher Geburten, weniger Eheschließungen und ein Rückgang der Sterbefälle macht die gesamtösterreichische Richtung deutlich.

In Niederösterreich verzeichnete man um 3,7 Prozent weniger Geburten als 1997, österreichweit waren es 3,3 Prozent. Die Zahl der ehelichen Geburten sank im Vorjahr in ganz Österreich um 4,2 Prozent, die der unehelich Geborenen um 1,2 Prozent. Die Unehelichenquote stieg also bundesweit von 28,8 auf 29,5 Prozent. Auch in Niederösterreich nahm der Anteil überdurchschnittlich auf 21,2 Prozent zu.

Einen Rückgang gab es bei der Zahl der Sterbefälle: österreichweit um 1,4 Prozent, in Niederösterreich um 0,9 Prozent. Landesweit verzeichnete man jedoch immer noch um 1.457 Sterbefälle mehr als Geburten. Auch der Abwärtstrend bei den Eheschließungen setzte sich fort. Die Zahl der Eheschließungen ging in ganz Österreich 1998 um 5,4 Prozent zurück, in Niederösterreich "nur" um 3,2 Prozent.

In absoluten Zahlen: Niederösterreich verzeichnete 1998 7.380 Eheschließungen und 14.741 Lebendgeborene, davon waren 3.128 uneheliche Kinder. 16.198 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher starben.

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