Svihalek alarmiert: Mistberg in Wien wächst wieder

Wien setzt "Strategische Umweltprüfung" als Instrument für Abfallwirtschaft ein

bekannt, daß der Startschuß für eine "Strategische Umweltprüfung (SUP) - Wien, (OTS) Voriges Jahr sah es so aus, als ob das Mistmonster in Wien den Kampf zu verlieren beginne: erstmals stagnierte die Restmüllmenge. Doch leider zeigen die Zahlen der ersten fünf Monate dieses Jahres wieder eine deutliche Zunahme. Dies veranlaßte Wiens Umweltstadtrat Fritz Svihalek, sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz gemeinsam mit der MA 48 (Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark) an die Öffentlichkeit zu wenden, um auf diese bedenkliche Entwicklung aufmerksam zu machen. Svihalek wandte sich aber nicht nur an Wiens Bevölkerung mit dem Appell, sich so wie sie sich beim Misttrennen europaweit vorbildlich verhält, dies nun zusätzlich auch bei der Mistvermeidung zu tun, sondern richtete auch Forderungen an Wirtschaft und Bundesgesetzgeber: "Denn ohne entsprechendes Engagement von Erzeuger und Handel ist der Konsument alleine machtlos. Aber auch der Bundesgesetzgeber ist aufgerufen, steuernd bereits zu Beginn der Abfallentwicklung einzugreifen, wenn es notwendig sein sollte mit den entsprechenden Verhandlungen in Brüssel. Österreich stünde mit diesem Anliegen nicht alleine da, auch andere EU-Mitgliedstaaten sind bekanntermaßen an Abfallvermeidung interessiert." Für Wien gab Stadtrat Svihalek Wiener Abfallwirtschaftsplan" gegeben wurde, damit Wien
auch im nächsten Jahrtausend mit seinen Abfällen ökologisch und ökonomisch optimal umgehen kann. Wien ist damit auf diesem Gebiet österreichweit die erste Stadt, die auf dieses Instrument setzt. Außerdem rief Umweltstadtrat Svihalek bei der Pressekonferenz die Wienerinnen und Wiener zum Mitmachen bei der "1. Wiener Mistvermeidungsmeisterschaft" auf: "Gewinnen Sie den "Mistpokal"
in Gold, Silber oder Bronze und viele schöne Warenpreise, die von mir bei einem großen Abschlußevent gemeinsam mit prominenten Juroren und den Sponsoren (Römerquelle, Tupperware und Österreichische Lotterien) überreicht werden." Den Teilnahmeprospekt und jede Menge Tips, wie man am besten Mist vermeidet, gibt es beim Misttelefon unter 546 48.****

Die Restmüllmenge steigt wieder

Die letzten zwei Jahre ließen Umweltstadtrat und die "48er" Erfreuliches hoffen: Nach der nur mehr geringfügigen Steigerung
der Restmüllmenge in Wien im Jahr 1997 (+ 0,4 %) und der roten
Null im Jahr 1998 (- 0,03 %) droht nun im Jahr 1999 eine Explosion um ca. plus fünf Prozent. (Die Menge des Gesamtabfalls in Wien betrug 1998 872.353 Tonnen, die Restmüllmenge 469.118 Tonnen. Würde diese Gesamtabfallmenge auf einen Güterzug verladen werden, ergäbe dies eine Länge von 215 Kilometern, das ist z.B. die Strecke von Wien nach Wels.) Aufgrund der Hochrechnung der Zahlen der ersten fünf Monate dieses Jahres, ist 1999 eine Zunahme des Restmülls um rund. 23.000 Tonnen auf 492.000 Tonnen zu erwarten. Waren in den ersten beiden Monate die Monatsmengen noch beruhigend stabil gegenüber dem Vorjahr gewesen, ergab der März 1999 den absolut höchsten Monatsspitzenwert von 44.300 Tonnen (+ 10,34 % gegenüber März 1998). Diese Tendenz setzte sich, zwar etwas eingeschränkt, im April und Mai 1999 fort. Stadtrat Fritz Svihalek richtete daher einen eindringlichen Appell an die Wienerinnen und Wiener: ”Bitte nehmen Sie sich die 48 Tips der ´48er´ zur Mistvermeidung wirklich zu Herzen. Kaufen Sie nur langlebige Konsumgüter und lassen Sie diese im Bedarfsfall bei den im ´Wiener Reparaturführer´ aufgelisteten Reparaturbetrieben instandsetzen. Verzichten Sie auf unnötige Verpackungen!

Wir haben bereits im Jahr 1997 darauf hingewiesen, dass die Müllheizwerke der Fernwärme Wien nicht mehr ausreichen, um den Wiener Mist gänzlich zur Erzeugung von Fernwärme und Strom zu nutzen. Waren es 1997 100.000 Tonnen zu viel, werden es 1999
bereits 120.000 Tonnen sein. Ohne weitere Maßnahmen ist Wiens einzige Hausmülldeponie am Rautenweg im Jahr 2008 endgültig erschöpft, schon jetzt müssen pro Jahr ca. 60.000 Tonnen Mist auf eine Deponie bei St. Pölten gebracht werden.”
Wiens Umweltstadtrat stellte aber auch fest, daß den
KonsumentInnen die Mistvermeidung immer schwerer gemacht wird.
Hier ist der Bundesgesetzgeber eindeutig aufgerufen, endlich am Beginn der Abfallentwicklung (Erzeuger und Handel) steuernd einzugreifen, forderte Stadtrat Svihalek: "So steht z.B. die Verpackungsverordnung des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend
und Familie vor ihrer nächsten Blamage: Plötzlich werden die Verpackungsverpflichteten (Erzeuger, Abfüller und Handel) nur mehr für 70 – 75 % ihrer Verpackungen verantwortlich gemacht und fühlen sich daher in diesem reduzierten Ausmaß zur Zahlung ihres Entsorgungsbeitrages verpflichtet. Mit Bescheid des Ministeriums wird de facto für 25 – 30 % der Verpackungen den Kommunen die finanzielle Belastung übertragen. Hier findet eine im Gesetz nicht vorgesehene Verschiebung der finanziellen Belastungen von der Wirtschaft auf die Kommunen und damit auf den Steuerzahler statt. Ein deutlicher Rückschritt bzw. das Scheitern der Bundes-Umweltpolitik wird auch hier dramatisch sichtbar." Schon jetzt ist zu sehen, daß z.B. die Getränkewirtschaft einen verstärkten Einsatz von Einweg- statt Mehrweggebinden vornimmt, dies wird
sicher noch weiter forciert werden, stellte Wiens Umweltstadtrat weiters fest. Dies belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch den einzelnen Bürger finanziell.

Konkrete Hilfe von der "48er" zum Mistvermeiden

Die "48er" hat nicht nur mit der zum Zweck einer Problembewußtseinsbildung breit angelegten medialen Mistvermeidungskampagne, sondern auch mit konkreten
Hilfestellungen z. B. in Form von kostenlos erhältlichen Broschüren, wie den bereits erwähnten "48 Misttips", dem "Wiener Reparaturführer 1. Und 2. Teil", der "Ökologischen Schultasche", dem "Ökologischen Büro" und dem "Wiener Verleihführer" bahnbrechende kommunale Pionierarbeit zur Mistvermeidung
geleistet. Andere Städte und Gemeinden lassen nach dem Vorbild der "48er" bereits "Reparaturführer" erarbeiten. Auch das fast ständig ausgebuchte "Geschirrmobil" mit Mehrweggeschirr für
Veranstaltungen ist eine einzigartige Leistung der "48er".
”Wir haben ferner konkrete – auch arbeitsplatzschaffende – ökologische Projekte maßgeblich unterstützt, sei es das "Reparatur- und Servicezentrum", einen "Windeldienst" in Kindertagesheimen oder neuerdings das "Reparaturnetzwerk". Auch
mit Hilfe des Internet kann man bereits Mist vermeiden: die
"Wiener Altwarenbörse" gemeinsam mit der MA 22-Umweltschutz und
die "Recycling Börse Bau" gemeinsam mit der Wirtschaft eingerichtet, sind konkrete Möglichkeiten, alle möglichen Produkte zu kaufen, verkaufen, tauschen und schenken. Trotz aller dieser – teilweise sehr kostenintensiven - Projekte müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass jene Recht zu haben scheinen, die das Mistwachstum als unmittelbare Folge des Wirtschaftswachstum sehen. So hervorragend die Abfalltrennung in Wien funktioniert, so bescheiden sind die Auswirkungen unserer Appelle für mistarmen Konsum,” stellte OSR Dipl.-Ing. Wolfgang Steinbauer, Leiter der Magistratsabteilung 48, dazu fest.

Die WienerInnen trennen fleißig Mist

Durchaus erfreulich hingegen sind die aktuellen Zahlen der in regelmäßigen Abständen von der "48er" durchgeführten Restmüllanalyse. Die nun vorliegenden Ergebnisse der Restmüllanalyse 1997/98 (vier Durchgänge, pro Jahreszeit mehrere Wochen) bescheinigen den WienerInnen ihren Fleiß bei der
getrennten Sammlung, hob Stadtrat Fritz Svihalek bei der Präsentation der Ergebnisse positiv hervor: Die Altstoffe Papier, Pappe und Kunststoffe sind gegenüber den Jahren 1993/94 (letzte Analyse) im Restmüll weniger geworden. Die Abnahme liegt bei 20 % bzw. 27 %. Auch die Metalle haben im Restmüll um rund 44 % abgenommen. Die Problemstoffe wurden im Restmüll gleichfalls weniger (- 5 %). Der Glasanteil im Restmüll verringerte sich um rund 6 %, d.h. dass trotz des Ausgleiches der
privatwirtschaftlichen "Austria Glas Recycling GmbH" und der damit zusammenhängenden Reduktion der Glasbehälter von ca. 25.000 Stück. auf ca. 17.000 Stück die Trennmoral in diesem Bereich als sehr
hoch einzustufen ist. Die Kategorie Verbundstoffe hat wesentlich zugenommen (+ rd. 49 %); dies liegt offenbar an der nicht funktionierenden privaten Sammelschiene der ”ÖKO-Box” bzw. an den negativen Erfahrungen der BürgerInnen mit der Sammlung und Verwertung der Verbundkartonverpackungen, aber auch daran, daß andere Materialien durch Verbundstoffe ersetzt werden. Der Anteil
an biogenen Materialien ist im Restmüll nahezu gleichgeblieben (+
1 %), die getrennt gesammelte Biofraktion hat jedoch eine
gewaltige Steigerung erfahren: 1993 - 62.560 Tonnen; 1997 - 87.391 Tonnen - das ist ein Plus von 40 %. Auch die Qualität der gesammelten Altstoffe hat in den sensiblen Fraktionen stark zugenommen, da die ”Störstoffe” in Papier, Glas und Bio stark zurückgegangen sind; bei Kunststoff und Metall hingegen nahm der Störstoffanteil zu:

o Altpapier - 54 %
o Glas - 27 %
o Bio - 54 %
o Kunststoffe + 202 %
o Metalle + 57 %

"Mit der insgesamten Zunahme der getrennt gesammelten
Altstoffe zwischen den Restmülluntersuchungen 1993/94 und 1997/98 von 254.495 Tonnen auf 339.900 Tonnen (das ist ein Plus von 33,6
%) hat die Wiener Bevölkerung deutlich ihren Willen gezeigt, die Bemühungen der Wiener Stadtverwaltung zu unterstützen und auch ihre Bereitschaft, ihren Teil zur positiven Entwicklung der Abfallwirtschaft zu leisten", stellte der Leiter der "48er", Dipl.-Ing. Steinbauer zufrieden fest.

Innovation in der Wiener Abfallwirtschaft: Strategische Umweltprüfung

Wien geht aber auch in Zukunft neue und innovative Wege: Am
23. Juni 1999 gaben die MA 48 und die MA 22 - Umweltschutz, in
enger Zusammenarbeit mit der Wiener Umweltanwaltschaft, den Startschuss für eine "Strategische Umweltprüfung (SUP) - Wiener Abfallwirtschaftsplan”.

Neu bei der "SUP-Wiener Abfallwirtschaftsplan" ist, dass alle abfallwirtschaftlichen Maßnahmen auf ihre Umweltauswirkungen, Effizienz und Wirtschaftlichkeit untersucht werden. Noch bevor man neue, noch nicht genehmigte konkrete Projekte zur Sammlung, Behandlung und Entsorgung entwickelt, wird mit Hilfe der "Strategischen Umweltprüfung" die bestmögliche Gesamtstrategie für die künftige Abfallwirtschaft erarbeitet. An diesem Prozess beteiligt sind anerkannte Wissenschafter, Vertreter aller Umweltorganisationen und der Stadtverwaltung. Moderiert wird der gesamte Prozess durch externe Fachleute mit viel Erfahrung auf dem Gebiet der Konfliktlösung. Umweltstadtrat Fritz Svihalek: ”Das Ergebnis dieses Prozesses wird ein ´Wiener Abfallwirtschaftsplan´ sein, bei dem eines im Mittelpunkt steht: das Wohlbefinden der Wiener Bevölkerung in einer gesunden Umwelt. Der ´Wiener Abfallwirtschaftsplan´ wird konkrete Vorschläge und Handlungsanweisungen enthalten für einen ökologisch und ökonomisch optimalen Umgang mit den Wiener Abfällen im nächsten Jahrtausend.”

In Österreich wurde die "Strategische Umweltprüfung" bisher nur vereinzelt bei Flächenwidmungsverfahren angewendet. Im Bereich Abfallwirtschaft ist Wien österreichweit die erste Stadt, die auf dieses Instrument setzt. Mit der "Strategischen Umweltprüfung" auf dem Gebiet der Abfallwirtschaftskonzepte hat man in Holland und in Finnland bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.

An der "SUP-Wiener Abfallwirtschaftsplan" arbeiten - wie
vorhin erwähnt - Wissenschafter, z.B. Abfallwirtschafter, Toxikologen, Verfahrenstechniker oder Landschaftsökologen, alle Umweltorganisationen und die Stadtverwaltung zusammen, um aus der Vielfalt der Meinungen die beste Gesamtlösung zu finden. Durch diese breite Zusammenarbeit soll auch klar werden, dass der Mist nicht nur ein Problem des Wiener Bürgermeisters, des Umweltstadtrates, der MA 48 oder der Stadtverwaltung ist, sondern ein Problem aller Wienerinnen und Wiener. Die "Strategische Umweltprüfung" berücksichtigt sowohl die Umweltauswirkungen, als auch die Kostenwirksamkeit und die Verhältnismäßigkeit der Mittel, mit denen abfallwirtschaftliche Ziele erreicht werden sollen. Auch werden jene Bereiche bei der "Strategischen Umweltprüfung" berücksichtigt, die üblicherweise bei Diskussionen über Abfälle nicht so deutlich thematisiert werden. Dazu gehören z.B. die Förderung der Abfallvermeidung und der Versuch, die Bürger durch eine verstärkte Informations- und Aufklärungsarbeit zu einem neuen Konsumverhalten zu führen. Die im aktuell gültigen "Wiener Abfallwirtschaftskonzept" definierten Ziele sind: Abfälle zu vermeiden und zu verringern, stofflich oder thermisch zu verwerten und die Restabfälle so abzulagern, dass sie für zukünftige Generationen kein Risiko und keine Belastung darstellen. Nach Expertenmeinung werden im Jahr 2007 in Wien ca. 200.000 Tonnen bis 250.000 Tonnen zu behandelnder Restmüll mehr anfallen als derzeit. Hinzu kommen noch Straßenkehricht und Abfälle aus Gebäudeabbrüchen, für die ebenfalls neue Behandlungskapazitäten getroffen werden müssen. Diese Tatsache hat die MA 48, die MA 22 und die WUA veranlasst, die "SUP-Wiener Abfallwirtschaftsplan" zu beginnen, um die Wiener Abfallwirtschaft im nächsten Jahrtausend
in die ökonomisch und ökologisch beste Richtung zu lenken.

Tips zum Mistvermeiden

Viele der folgenden Tips helfen Geld sparen und bringen in jedem Fall Lebensqualität: (Die Tips sind aus der über das Misttelefon - Tel. 546 48 - kostenlos erhältlichen Broschüre "48 Mist-Tips" entnommen.)
o Langlebige, reparaturfähige Produkte kaufen. Reparatur-Adressen

gibt es im "Reparaturführer".
o Ausleihen statt kaufen, z.B. Werkzeuge, Sportgeräte. Adressen im

"Verleihführer".
o Tauschen, verkaufen und schenken, z.B. im Internet bei der

"Wiener AltwarenBörse": http://service.magwien.gv.at/wab oder
bei sozialen Organisationen.
o Beim "48er"-Basar einkaufen: 1220 Wien, Stadlauer Straße 41a,

Hof 3, Tor 5. Öffnungszeiten: Di-Sa 9-15 Uhr. Infos beim Misttelefon 546 48.
o Einkaufen gehen mit Einkaufszettel (man kauft nichts Unnötiges),

Korb und Netz.
o Beim Nahversorger (Greißler, Markt, Fachgeschäfte) einkaufen.
o Offene Ware kaufen, z.B. Wurst und Käse in mitgebrachtes

Geschirr geben lassen.
o Keine Getränkedosen kaufen, sondern Mehrweggebinde. Zwei

Halbliter-Aludosen benötigen für die Herstellung gleich viel Energie wie dreieinhalb Jahre elektrisch rasieren.
o Mehrwegprodukte kaufen, z.B. bei Kugelschreibern, Rasierern oder

Feuerzeugen.
o Solarenergie statt Akkus und Batterien nutzen. Wenn nicht

möglich, dann Akkus anstatt Batterien.
o Für den Ausflug die Jause verpackungsarm einpacken:

Thermoskanne, Behälter für Brote, etc.
o Feste feiern mit Mehrweg- statt Einweggeschirr, gibt es zum

Ausleihen. Bei größeren Festen das "Geschirrmobil" der "48er" ordern. Infos unter: 588 17/96075.
o Bestellen Sie die Werbesendungen ab, das verringert Ihre

Altpapiermenge um ca. 40 Prozent. Formular zum Abbestellen über das Misttelefon 546 48 erhältlich.
o Legen Sie in Ihrem Garten einen Komposthaufen an. In der

"Kompostfibel" steht, wie man es macht. Diese sowie die Info wie man zu den Serviceeinrichtungen der "48er", Häckseldienst und Gratiskompost kommt, sind über das Misttelefon erhältlich.
o Zum Schluß ein Tip passend zur Sommerzeit: gehen Sie auf ein

kühles Bier aus dem Faß in einen Wiener Gastgarten. Ein Bierfaß erspart ca. 20 Kilo Altglas oder fünf Kilogramm Aludosen. Die Wiener Lokalszene bietet anstatt verpackungsreichem Fast food gutes und auch günstiges Essen.

Mitmachen bei der "1. Wiener Mistvermeidungs-Meisterschaft"

Der Anpfiff ist erfolgt: Beim Kampf gegen den Mist kann ein jeder nur gewinnen. Denn Handeln ist angesagt: der Wiener Mistberg wird größer und größer, das Fassungsvermögen von Wiens Mülldeponie ist bald erschöpft. Eine jede Wienerin, ein jeder Wiener kann sich entscheiden, in welcher Liga und daher auch ob im Alleingang oder zusammen mit anderen er den Kampf um die Meisterschaft im Mistvermeiden aufnimmt.

Es gibt fünf Ligen:

o Bürgergruppen
o Haushalte
o Öffentliche Hand
o Schulen
o Unternehmen

Zusätzlich gibt es eine Bonus-Liga: den Wettbewerb zum
"Wiener Vermeidungs-Kaiser." Diese Liga bietet eine zusätzliche Gewinnchance, indem die besten, einfach zu realisierenden Ideen
zur Mistvermeidung prämiert werden. Für die Teilnahme an den fünf Ligen und der Bonus-Liga fordert man den Teilnahmeprospekt, in dem alle näheren Informationen stehen, beim Misttelefon unter 546 48 an. Die Gewinner aus jeder Liga bekommen im Rahmen einer
feierlichen Siegerehrung den "Mistpokal" in Gold, Silber und
Bronze. Überreicht werden die Preise vom Stadtrat für Umwelt und Verkehrskoordination, Fritz Svihalek, prominenten Juroren und den Sponsoren (Römerquelle, Tupperware und Österreichische Lotterien) der "1. Wiener Mistvermeidungs-Meisterschaft". Zusätzlich zum Edelmetall warten wertvolle Warenpreise. Mitmachen & Gewinnen:
Misttelefon der "48er" 546 48.
(Schluß) ma

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