Urologe wird zum Männerarzt

Gesundes Leben kann die Manneskraft erhalten

Mitstelbach (OTS) - Die Lebenserwartung der Männer steigt ständig weiter an. Typische Altersleiden des Mannes, wie die gutartige Prostatavergrößerung, aber auch der Prostatakrebs, die Inkontinenz und sexuelle Impotenz nehmen zu. Die Urologen sind die "Männerärzte". Die Behandlung dieser Leiden gehört zu ihren Aufgaben.

Derzeit überprüfen Urologen weltweit, ob auch bei den Männern ein altersbedingter Mangel an Geschlechtshormonen auftritt und für Wechselbeschwerden, Abnahme des sexuellen Interesses und der sexuellen Aktivität, Verminderung der Muskelkraft und Knochendichte unter anderem verantwortlich ist.

Die Frau verliert in der Menopause immer die Fruchtbarkeit (Fertilität). Der Spiegel des Keimdrüsenhormons (Östradiol) nimmt hochgradig ab. Im Gegensatz dazu können die Spiegel des männlichen Keimdrüsenhormons (Testosteron) bis in das hohe Alter hoch und die Zeugungsfähigkeit erhalten bleiben.

Im Krankenhaus Mistelbach wurden die Blutspiegel des Testosterons von über 1600 Männern im Alter zwischen 50 und 84 Jahren gemessen. Die Untersuchung zeigte, daß die Testosteronspiegel mit zunehmenden Alter abfallen. Nur bei rund 25 Prozent der relativ gesunden alten Männer war ein Testosteronmangel nachzuweisen. Normale Testosteronspiegel bei über 80-jährigen vitalen Männern waren nicht außergewöhnlich. Daher haben Männer im Alter nur selten Wechselbeschwerden.

Schwitzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, depressive Verstimmung sind in der Regel nicht auf einen Hormonmangel zurückzuführen.

Andererseits war ein Testosteronmangel bei bis zu 40 Prozent der Männern mit chronischen Leiden (Herz-Kreislauferkrankungen, Atherosklerose, Diabetes, Leberschäden, Lungenveränderungen, Parkinson), bei Fettleibigkeit, hohem Alkoholkonsum oder Bettlägerigkeit nachzuweisen.

Wesentlich erscheint, daß sich der Gesundheitszustand des alten Mannes auf die Funktion des Hodens und die Bildung des männlichen Geschlechtshormons positiv auswirken kann.

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